3.000 Euro für das Odenwald Hospiz

Um den sterbenskranken Menschen des Odenwald Hospiz ein friedvolles und würdiges Lebensende zu ermöglichen, spendet die Sparda-Bank im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements 3.000 Euro an den Förderverein Odenwald Hospiz e.V.. Filialleiter Roland Bauer besuchte die Einrichtung. Mit im Gepäck: einen großen Spendenscheck.
„Über die Spende der Sparda-Bank sind wir sehr froh“, bedankt sich Helmut Greulich, Vorsitzender des Fördervereins Odenwald Hospiz e.V.. „Bei uns geht es nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern dem Tag mehr Leben. Das ist das Ziel des Odenwald Hospiz. Und dafür sind wir auf Spenden angewiesen.“, fügt Greulich hinzu. Der Aufenthalt in einem stationären Hospiz ist für den Gast kostenlos.

Spende Sparda 22.8.16

v.l.: Thomas Oberst, Geschäftsführer OH; Helmut Greulich, Vors. Förderverein OH; Heinrich Hennig, stellv. Vors. FV OH; Roland Bauer, Filialleiter Sparda Bank MOS; Frau Flicker, Mitarbeiterein Sparda-Bank

Gemäß dem Hospiz – und Palliativgesetz tragen die Krankenkassen seit Dezember 2015 maximal 95 Prozent der Kosten, für die restlichen 5 Prozent muss das Hospiz selbst aufkommen. Dies bedeutet für das Odenwald Hospiz mit zehn Plätzen eine Finanzierungslücke von gut 50.000 Euro pro Jahr. Erfahrungsgemäß sei der aufzubringende Betrag jedoch wesentlich höher.
Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sich die Sparda-Bank für eine Spende an das Odenwald Hospiz entschieden hat: „Im Mittelpunkt des Hospizes steht der Mensch und dessen Betreuung. Man spürt das tiefe Interesse, den Sterbenskranken am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde ermöglichen zu können und auch für die Angehörigen da zu sein. Das wollen wir unterstützen“, erzählt Roland Bauer, Filialleiter in Mosbach. Schnell sei dem Team der Sparda-Bank Baden-Württemberg klar gewesen, dass die Spende an den Förderverein Odenwald Hospiz e.V. gehen soll. „Wir wollten bedürftige Menschen bei uns in der Region unterstützen, ganz nach unserem genossenschaftlichen Grundsatz des Helfens“ so Bauer weiter.

200.000 Euro stehen den Sparda-Filialen für Spenden an gemeinnützige Einrichtungen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Gewinnsparverein der größten baden-württembergischen Genossenschaftsbank. Gefüllt wird der Spendentopf durch die Loskäufe beim Sparda-Gewinnsparen. Ein Sparlos kostet sechs Euro, vier Euro fünfzig werden davon angespart und ein Euro fünfzig wandern in das Spielkapital. Davon gehen 25 Prozent als Spenden an mildtätige Zwecke, die restlichen 75 Prozent fließen in den Gewinnplan.

© Sparda Bank, August 2016 | Mit freundlicher Genehmigung