Pressespiegel

KONZERT DES HEERESMUSIKKORPS 12: Musiker aus Veitshöchheim traten in der Nibelungenhalle auf / Erlös für das Odenwald Hospiz
Musikalische Reise führte bis zum Mond

Zwei Stunden lang boten die Musiker am Dienstag ein sehr niveauvolles und virtuoses musikalisches Unterhaltungsprogramm, das von klassischer Musik über die traditionelle deutsche Militär- und Marschmusik sowie symphonische Blasmusik bis hin zur modernen Unterhaltungsmusik reichte. Das Konzert vor rund 500 Zuhörern fand im Rahmen des Jubiläums „1225 Stadt Walldürn“ und des fünfjährigen Bestehens des Odenwald Hospizes statt.

Nach dem musikalischen Auftakt mit „Silverado Melodie“ von Bruce Broughton sagte Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger bei der Begrüßung, im Mittelpunkt sollten an diesem Abend zwei Faktoren stehen: zum einen das Genießen des virtuosen Klangkörpers des Heeresmusikkorps 12 und zum andern die tatkräftige Unterstützung und Förderung des Odenwald Hospizes.

Fabian Berger stellte das Hospiz und die dort geleistete Arbeit vor. Er dankte allen, die zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben.

Nach einem Grußwort von Oberstleutnant Roland Karle präsentierte das Heeresmusikkorps zu Beginn des ersten Konzertsets verschiedene Konzertmärsche sowie symphonisch-konzertante Lieder, etwa die „Romantischen Ouvertüre“ aus der Operette „Donna Diana“ von Ernst Nikolaus, wobei bei Darbietung mit recht unterschiedlichen Tempi und einem furiosen Finale die sehr ausgewogene Klangharmonie und der imposante Klangkörper des Orchesters sowie die Klangreinheit der einzelnen Instrumente „ins Ohr gingen“.

Besonderes Jubiläum
Die nächsten Beiträge waren einem besonderen Jubiläum gewidmet: nämlich der ersten Mondlandung 1969. Überzeugend dargeboten wurde der deutsche Militärmarsch „Per Aspera ad Astra“ („Auf rauen Pfaden zu den Sternen“) von Ernst Urbach oder auch „Bravur-Marsch genannt, das in begeisternder Weise aufbereitete und in sinfonischer Dichtung dargebotene Werk von Otto Schwarz „Apollo 11“, das die erste Mondlandung in musikalischer Form aufbereitete, und der „Astronautenmarsch“, der den drei Besatzungsmitgliedern der Apollo 11, Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins, gewidmet ist.

Verträumt weiter ging es mit dem Tanz Nr. 3 Poco Allegro in g-Moll, einer Polka, und mit dem von ständigen Rhythmuswechseln geprägten Tanz Nr. 8 Presto (Furiant) aus den aus den „16 slawischen Tänzen“ von Antonin Dworschak. Mit einem deutschen Militärmarsch verabschiedete sich das Heeresmusikkorps 12 in die Pause.

Aus der Pause zurückgerufen wurden die begeisterten Konzertbesucher vom Heeresmusikkorps 12 mit „Brass-Machine“, mit einem brillanten Trompeten-Soli von Oberstabsfeldwebel Heidlein.

Dominant im zweiten Programmteil war immer wieder instrumentaler, moderner Big-Band-Sound mit interessanten und recht unterhaltsamen flotten Rhythmen aus dem Repertoire gehobener und recht anspruchsvoller Unterhaltungsmusik, unterbrochen von Passagen symphonisch-konzertanter Blasmusik.

Zu hören war zunächst die Streichsuite „Palladio“, die der Komponist Karl Jenkins einst für einen Fernsehwerbespot von De Beers für Diamanten geschrieben hatte. Es folgten der Titelsong des amerikanischen Films von 1939 „Der Zauberer von Oz“, das weltweit bekannte „Over the Rainbow“, bei dem einmal mehr wieder Oberstabsfeldwebel Heidlein als Trompeten-Solist im Mittelpunkt stand, der amerikanische Militärmarsch „Stars and Stripes“ von John Philip Sousa mit zwei Piccoloflöten als instrumentalen solistischen Höhepunkten und danach zehn Minuten lang begeisternder Glenn-Miller-Big-Band-Sound vom Feinsten mit „Moonlight Serenade“ und „In the Mood“.

Auch hier standen neben dem virtuosen und imposanten Klangkörper und der Klangreinheit des Gesamtorchesters und der verschiedenen Instrumente immer wieder solistische Glanzdarbietungen im Mittelpunkt.

Drei Zugaben
Gesangliche Soloparts von Oberstabsfeldwebel Markus Lenhardt im Wechsel mit instrumentalen Darbietungen standen im Mittelpunkt des letzten Programmpunktes des Konzertes: die durch den amerikanischen Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Sinatra weltbekannt geworden Erfolgshits „Strangers in the night“, „I love you“, „Moon River“, „My dreams come true“ und „New York, New York“, mit denen sich das Orchester an diesem Abend offiziell vom Publikum verabschiedete.

Natürlich ließ man die Musiker nach Schluss- und Dankesworten des Vorsitzenden des Fördervereins Odenwald Hospiz Walldürn, Helmut Greulich, nicht ohne drei Zugaben von der Bühne gehen: einem deutschen Militärmarsch, dem Radetzky-Marsch und der zum Abschluss gespielten und vom Konzertpublikum mitgesungenen Nationalhymne.

© Fränkische Nachrichten, 10. Oktober 2019
Bilder: Odenwald Hospiz

Aus Anlass des 5-jährigen Bestehens des Odenwald Hospizes hatte der Förderverein am Sonntag, 13. Oktober zu einem Informationsnachmittag in die dem Hospiz benachbarte Kapelle Maria Rast eingeladen. Zahlreiche Besucher aus der Bevölkerung sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises folgten dieser Einladung, um sich nähere Informationen über das Hospiz und seine Arbeit einzuholen.

Der durch die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter liebevoll geschmückte Raum lud zu einem festlichen Umtrunk  und gemütlichem Kaffee mit leckeren, selbstgebackenen Torten ein.  Die Besucher nahmen das verlockende Angebot gerne an, und so war die Kapelle von 13-17 Uhr  immer gut gefüllt. Die Mitarbeiter des Odenwald Hospiz kamen in Kontakt mit den Besuchern, konnten viele Fragen beantworten und persönlich aus ihrer täglichen Arbeit im Hospiz berichten.

Ergänzt wurden diese persönlichen Informationen durch eine ansprechende Power-Point Präsentation und Stellwände mit Fotos der Räumlichkeiten – eine Besichtigung des Hospizes war mit Rücksicht auf die dort wohnenden Gäste nicht möglich - und einer Darstellung, wie sich das Hospiz finanziert und woher wichtige Spendengelder kommen.

An einem Informationstisch gab es den Flyer des Hospizes und verschiedene  Schriften zum Thema Hospiz. Dort wurde auch die in dem Haus angewandte Aromatherapie vorgestellt. Interessierte Gäste konnten sich einen persönlichen Eindruck über die wundervolle Wirkweise von ätherischen Ölen durch eine Handmassage verschaffen. (siehe Foto) Auch Klangschalen-Therapie und Maltherapie werden im Hospiz angeboten, wurden in diesem Rahmen aber nicht vorgestellt.

An diesem Nachmittag konnte den Besuchern vermittelt werden, dass im Odenwald Hospiz alles getan wird, um den Gästen ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen, und dass die Angehörigen und Freunde der Gäste liebevoll mit einbezogen werden. Die Organisatoren dieses Informationsnachmittags danken allen Besuchern, und allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Seit der Einweihung vor fünf Jahren sind im Odenwald Hospiz in Walldürn mehr als 350 Gäste auf ihrem letzten Weg begleitet worden. (Bild: Fotoatelier Bernhard)

Vor fünf Jahren, am 27. September 2014, wurde das Odenwald Hospiz als erstes stationäres Hospiz in der Region feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Inzwischen begleiteten die Mitarbeiter der Einrichtung mehr als 350 Gäste auf ihrem letzten Weg und ermöglichten ihnen ein friedvolles Sterben in Würde und weitgehend ohne Schmerzen.

Auch die Angehörigen und Freunde fanden offene Ohren und alle erdenkliche Unterstützung in dieser auch für sie so schweren Zeit. Durch diese segensreiche Arbeit hat sich das Hospiz in seinem weiten Einzugsbereich einen ausgezeichneten Ruf erworben.

Diese erfolgreichen fünf Jahre sind für das Hospiz der Anlass, zum 1225-Jahr-Jubiläum der Stadt Walldürn drei eigene Veranstaltungen beizutragen:

Am Sonntag, 13. Oktober, lädt das Odenwald Hospiz zu einem informativen Nachmittag in die Kapelle Maria Rast ein. Zwischen 13 und 17 Uhr können sich die Besucher bei einer kostenfreien Bewirtung ausführlich informieren.

Präsentationen und Gespräche

Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter beantworten im persönlichen Gespräch alle Fragen, Stellwände und eine Powerpoint-Präsentation runden das Informationsangebot ab. Ein Rundgang durch das Hospiz ist mit Rücksicht auf die Gäste nicht möglich.

Am Dienstag, 22. Oktober, um 19 Uhr gibt das Heeresmusikkorps Veitshöchheim in der Nibelungenhalle ein Benefizkonzert zugunsten des Odenwald Hospizes. Saalöffnung ist um 17.30 Uhr. Die Reservistenkameradschaft Walldürn übernimmt die Bewirtung, deren Erlös ebenfalls dem Odenwald Hospiz zugutekommt. Im Foyer der Nibelungenhalle sind Informationsstände des Odenwald Hospizes, der Stadt Walldürn und der Bundeswehr aufgebaut. Die Zuhörer erwartet ein publikumswirksames Repertoire. Der traditionelle Militärmarsch, die klassische Ouvertüre, symphonische Blasmusik, Filmmusik, Rock, Pop, Swing und vieles mehr im Sound eines Militärorchesters lassen das Konzert zu unvergesslichen Erlebnis werden. Karten gibt es im Vorverkauf im „BücherLaden“ am Alten Rathaus und an der Abendkasse.

Am Freitag, 13. Dezember, gibt es in der Kapelle Maria Rast eine Dichterlesung von Pater Andreas Knapp. Musikalisch umrahmt von einem Akkordeontrio liest er weihnachtliche Gedichte und eine seiner Weihnachtsgeschichten.

© Fränkische Nachrichten, 10. Oktober 2019

Freude am Odenwald Hospiz. Dort wurde am Freitag ein Scheck aus dem Erlös des Strongman-Cups übergeben. Das Bild zeigt von links: Marcus Franke, Bürgermeister Markus Günther, Christine Lehner, Dominik Rohde und Daniel Bruch. (Bild: Ralf Marker)

Am Freitag wurde eine Spende von 1100 Euro übergeben. Das Geld dafür kam beim fünften Strongman-Cup Ende Mai zusammen. Es ist der Erlös aus dem Sponsorenüberschuss, wie Marcus Franke, Veranstalter des Strongman-Cups bei der Übergabe sagte.

Marcus Franke freute sich im Beisein von Dominik Rohde vom Rewe-Markt Walldürn und Daniel Bruch von der Firma Bruch – die stellvertretend für die Sponsoren anwesend waren – über das Ergebnis.

Er dankte den ehrenamtlichen Helfern und den Sponsoren, „die die Veranstaltung möglich gemacht und sich für den guten Zweck eingesetzt haben und so mit zu diesem Spendenerlös beigetragen haben“. Die mittlerweile fünfte Auflage des Cups in Walldürn sei wieder ein Erfolg gewesen.

Das sah auch Bürgermeister Markus Günther so. „Der Strongman- Cup ist eine attraktive und tolle Veranstaltung.“ Er locke viele Besucher an, die sonst vielleicht nicht zum Blumen- und Lichterfest gekommen wären, auf der anderen Seite gehen Besucher des Festes zum Cup. Beide Seiten haben also einen Vorteil von der Veranstaltung.

Der Bürgermeister, Marcus Franke, Bruch und Rohde würdigten das Odenwald Hospiz und die dort geleistete Arbeit. Das Hospiz ist ein Ort der Geborgenheit. Im Mittelpunkt der Pflege und Betreuung steht der Mensch, um ihm am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen. „Eine segensreiche Einrichtung“, wie Günther sagte. Geschäftsführerin Christine Lehner stellte den Besuchern die Einrichtung vor. Spenden seien für das Hospiz wichtig, denn ein Hospiz müsse fünf Prozent der Betriebskosten durch Spenden selbst decken. Und da sei eine solche Unterstützung sehr willkommen.

© Fränkische Nachrichten, 29. Juni 2019

Das Möbelhaus Wohnfitz in Walldürn ist bekannt für seine jährlich stattfindenden Events. Anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags am 24. März und der Hausmesse vom 15. bis 18. Mai haben die Mitarbeiter des Odenwald Hospizes und die Mitglieder des Fördervereines das Möbelhaus wieder tatkräftig bei der Kaffee- und Kuchenausgabe und am Grillstand unterstützt. Als Dank für diese freiwilligen Dienste spendete Wohnfitz die kompletten Einnahmen aus diesen Aktionen, den stolzen Betrag von 5000 Euro, an das Odenwald Hospiz.

Einen Scheck über 5000 Euro spendete das Möbelhaus Wohnfitz an das Odenwald Hospiz. (Bild: FN)

Die offizielle Scheckübergabe fand im Rahmen der Afterworkparty mit Modenschau am vergangenen Freitag bei Wohnfitz statt. Als Gäste waren Herbert Kilian vom Odenwald Hospizverein, Geschäftsführerin Odenwald Hospiz Christine Lehner sowie Pflegedienstleiterin Magdalena Bayer anwesend, um aus den Händen von Wolfram Fitz den 5000 Euro-Scheck für den Hospizverein entgegenzunehmen.

„Möbel Wohnfitz ist einer der größten Förderer, den wir haben und wir nehmen natürlich die Spende mit größter Freude an“, bedankte sich der Vorsitzende Herbert Kilian bei der Übergabe.

„Es freut uns jedes Mal sehr, das Odenwald-Hospiz unterstützen zu können. Dies werden wir auch in Zukunft tun. Ich habe größten Respekt für die Arbeit des Hospizes und die herausragenden Leistungen“, erklärte Wolfram Fitz gegenüber den Vertretern des Odenwald-Hospizes.

 © Fränkische Nachrichten, 24. Mai 2019 

Berichte standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Fördervereins Odenwald Hospiz im Hotel-Landgasthof „Zum Riesen“. Der Vorsitzende Helmut Greulich sagte, dass sich seit der letzten Versammlung die Anzahl der Mitglieder und Paten um 14 erhöht und der Förderverein derzeit 191 Mitglieder hat. Von diesen haben 28 eine Patenschaft mit einem Jahresbeitrag von mindestens 300 Euro pro Jahr übernommen. Dass die Zahl der Mitglieder weiter zunehme, zeige, dass sich die Hospiz-Idee in der Region immer weiter verbreitet. Sicher auch aufgrund der gemachten guten Erfahrungen, die die Bevölkerung mit der Arbeit des Odenwald Hospiz Walldürn gemacht hat.

Das Hospiz habe sich im Betriebsjahr 2018 weiter konsolidiert. Die Beiträge der Vereinsmitglieder und der Paten, die oft auch noch zusätzlich Spendenbeiträge entrichten würden, stellen derzeit zusammen mit den vielen Einzelspendern das finanzielle Rückgrat des Fördervereins dar. Hinzu kämen noch die Spenden von Angehörigen der Hospizgäste, die damit ihre Wertschätzung mit der dort geleisteten Arbeit ausdrücken würden. Hinzugekommen sei, dass mit den Krankenkassen ein wesentlich besserer Tagessatz habe ausgehandelt werden können, so dass sich das Hospiz weitgehend selbst finanzieren könne. Natürlich hätten auch wieder die zahlreichen fest eingeplanten finanziellen Unterstützer wieder dazu beigetragen, dass man auf so festen finanziellen Füßen stehe. Greulich listete die Aktivitäten und die Spenderliste auf und dankte allen, die sich für das Hospiz engagiert haben.

Schatzmeisterin Rosemarie Breunig erstattete den sehr positiven Kassenbericht, die Kassenrevisoren Achim Günther und Bernhard Schirmer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, die Entlastung der Schatzmeisterin sowie des Vorstands erfolgte jeweils einstimmig.

Bürgermeister-Stellvertreter Herbert Kilian bezeichnete das Hospiz als eine segensreiche Einrichtung, in der das Personal eine hervorragende Arbeit leiste, und in der es den Gästen ermöglicht werde, ihren letzten Lebensabschnitt in Würde zu verbringen. Aber nicht nur den Gästen, sondern auch ihren Angehörigen biete das Hospiz die Möglichkeit, sich einmal in der Pflege zurücknehmen zu können, weil das Pflegepersonal rund um die Uhr kompetent für ihre zu pflegenden Angehörigen da sei.

Was immer noch zu wenig bekannt sei, sei die Tatsache, dass der Aufenthalt für die Gäste und deren Angehörige kostenfrei sei. Die Kosten für Gäste würden zu 95 Prozent die Krankenkassen übernehmen, und die restlichen fünf Prozent würden vom Hospiz aufgebracht werden, wobei hierbei der Förderverein eine wichtige Rolle spiele, er trage in großem Maße zur Finanzierung der Einrichtung bei.

Bei den Teilwahlen wurden Helmut Greulich als Vorsitzender und Rosemarie Breunig als Schatzmeisterin für weitere zwei Jahre jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch den 2. Vorsitzenden Heinrich Hennig, Schriftführer Achim Ullrich und die beiden Kassenrevisoren Achim Günther und Bernhard Schirmer.

Bei den Teilwahlen wurden Helmut Greulich als Vorsitzender und Rosemarie Breunig als Schatzmeisterin für weitere zwei Jahre jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch den 2. Vorsitzenden Heinrich Hennig, Schriftführer Achim Ullrich und die beiden Kassenrevisoren Achim Günther und Bernhard Schirmer.

 © Fränkische Nachrichten, 16. März 2019 

 

Ein schönes Weihnachtsgeschenk erreichte jetzt das Odenwald Hospiz in Walldürn. Bürgermeister Markus Günther als Schirmherr einer Benefiz-Gala, die im Sommer auf dem Areal des Golfclubs Glashofen-Neusaß zugunsten der Einrichtung stattfand, überreichte nun die beachtliche Spendensumme in Höhe von 7000 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins Odenwald Hospiz, Helmut Greulich.

Sehr erfreuliches Ergebnis
„Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis“, betonte Günther im Alten Rathaus und ließ den grandiosen Abend kurz Revue passieren. Besonders dankte er dem Organisationsteam um Tanja Naas von der Tourist-Information sowie allen Mitwirkenden, darunter Silvia Neid, Rolf Miller und Liane. Gleichzeitig dankte er dem Golfclub Glashofen-Neusaß mit Ehrenpräsident Heinrich Hennig und Geschäftsführer Thomas Hennig für die idealen Rahmenbedingungen, welche die Veranstaltung zu einem großen Erfolg werden ließen. Über die finanzielle Unterstützung freuten sich neben Helmut Greulich auch die Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz’, Christine Lehner und Pflegedienstleiterin Magdalena Baier sowie der Vorsitzende des Hospiz-Vereins, Herbert Kilian und Ortsvorsteher Winfried Kister aus Reinhardsachsen, wo die erfolgreiche Fechterin Anne Sauer herstammt.

Den Betrag von 7000 Euro erbrachte die Benefizgala auf dem Areal des Golfclubs Glashofen-Neusaß, die zugunsten des Odenwald Hospizes durchgeführt wurde. (Bild: Maria Gehrig)

© Fränkische Nachrichten, 22. Dezember 2018

 

Der guten Tradition folgend fand auch in diesem Jahr wieder ein Martinsumzug statt, der gemeinsam vom Elternbeirat des Kindergartens und der Grundschule veranstaltet wurde.

Einen gelungenen Startschuss dazu gaben die Grundschüler mit einem kurzen Spiel und einigen Gedanken rund um St. Martin sowie dem Lichterkinder- Rap, welcher dann gemeinsam mit den Kindergartenkindern dargeboten wurde.
Anschließend formierte sich der Zug hinter „St. Martin“ (Amelie Majer) auf dem Pferd, um eine große Runde durch das Dorf zu drehen, traditionell und souverän begleitet von der Bläsergruppe um Bürgermeister Thomas Ludwig. Der Weg war dabei stimmungsvoll von den Anwohnern mit Windlichtern ausgeleuchtet worden.
Am Ausgangspunkt zurück erwarteten die fleißigen Laternenläufer Brezeln, Kinderpunsch, Glühwein und Wurstwecken, zubereitet von den Elternbeiräten des Kindergartens und der Schule.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unseren St. Martin, an die Bläsergruppe Großeicholzheim, an die Freiwillige Feuerwehr Großeicholzheim für die Begleitung des Zuges und das Martinsfeuer, an alle Anwohner, die unseren Zug so festlich beleuchtet haben und natürlich an unseren Hausmeister, Martin Schmitt, für Licht und Ton.

Den Erlös spendeten die Veranstalter dem Odenwald Hospiz in Walldürn.

So überreichten am Montag, 19. November 2018,  die Kindergarten- und Grundschulkinder aus Großeicholzheim Christine Lehner (Geschäftsführerin - Odenwald Hospiz) und Helmut Greulich (Vorsitzender- Förderverein Odenwald Hospiz) eine Spende von 700.- €.

v. l. Helmut Greulich und Christine Lehner bei der Spendenübergabe durch Matthias Meidel, Sascha Dörr und Nico Hartmann

Anlässlich des diesjährigen Feuerwehrfestes führte die Feuerwehr Walldürn – Abteilung Walldürn eine Verlosungsaktion zu Gunsten des Odenwald Hospiz durch. Für einen Euro Einsatz gab es pro Stunde drei Drehleiterfahrten auf 30m Höhe für je zwei Personen zu gewinnen. Die Resonanz war gut, und so kam ein stattlicher Betrag zusammen. Dieser Betrag wurde durch die Kameraden der Abteilung Walldürn mehr als verdoppelt, sodass bei der Spendenübergabe eine Summe von 250,- Euro überreicht werden konnte.

Helmut Greulich vom Förderverein Odenwald Hospiz e.V.  bedankte sich für die Spende, die den Bewohnern des Odenwald Hospiz zugutekommen und mit dazu beitragen wird, dass das Odenwald Hospiz die fünf Prozent der Betriebskosten, die nicht von den Krankenkassen erstattet werden, durch Spenden selbst abdecken kann. Die Geschäftsführerin des Hospizes, Frau Lehner, berichtete von der praktischen Arbeit im Hospiz. Nicht nur die Gäste selbst müssten in ihrer letzten Lebensphase betreut werden, eine einfühlsame und kompetente Begleitung der Angehörigen sei oft genau so wichtig, um sie in einer weitgehend behüteten Atmosphäre auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten und Wege für das weitere Leben aufzuzeigen. Das gelte besonders, wenn zum Beispiel eine junge Mutter stirbt. Der Tod halte sich leider nicht immer an das Lebensalter. Das Odenwald Hospiz habe seit seiner Eröffnung im Oktober 2014, 370 Gäste auf ihrem letzten Weg im Leben begleitet, und darunter seien leider auch viele relativ junge Menschen gewesen.

Abteilungskommandant Matthias Meidel erklärte, dass man als Feuerwehr sehr gut nachvollziehen könne, wie wichtig das Hospiz und die Arbeit dort sei. Die Feuerwehr habe sich auch dem Dienst am nächsten verschrieben und versuche, den Menschen zu helfen und die Not zu lindern. Auch für die Feuerwehrfrauen und Männer sei es wichtig, den Rückhalt in der Familie zu haben, gerade auch wenn man morgens um 2 zu einem Einsatz gerufen werde. Es sei wichtig, dass man sich engagiere. Gerade dies sehe er bei der Freiwilligen Feuerwehr angesichts der Nachwuchsprobleme als Herausforderung für die nächsten Jahre. Viele seien nicht mehr bereit, ihre Komfortzone zu verlassen und sich ohne Wenn und Aber für den Nächsten einzusetzen.
Man freue sich die Spende überreichen, und damit die wichtige Hospizarbeit unterstützen zu können.

Die Themen Sterben und Tod sind für viele Menschen tabu. Sie sprechen nicht gern darüber und verdrängen eher, was eines Tages doch jeden ereilt. Um dieses Tabu zu brechen und einen Ort zum würdevollen Sterben, das Odenwald-Hospiz in Walldürn, ins Bewusstsein zu rücken, veranstaltete der Förderverein dieser Einrichtung im Alten Rathaus in Miltenberg einen musikalisch-literarischen Abend.

Unter dem Titel „Es ist ein Kommen und Gehen“ boten Stefan Müller-Ruppert (Gesang/Rezitation) und sein Sohn Bastian Ruppert (E-Gitarre) ein nachdenklich stimmendes und zugleich auch heiteres Programm. Es spannte einen Bogen vom Willkommen-Heißen eines neuen Erdenbürgers bis hin zum Abschiednehmen von dieser Welt.

Die beiden Künstler aus Buchen verstanden es einfühlsam, die Zuhörer im fast voll besetzten

Stefan Müller-Ruppert (Gesang/Rezitation) und sein Sohn Bastian Ruppert (E-Gitarre) boten ein nachdenklich stimmendes und zugleich auch heiteres Programm zum Thema Sterben und Tod im Alten Rathaus in Miltenberg. ( Bild: Maria Gehrig)

Bürgersaal mit auf die Lebensreise zu nehmen, von der man anfangs nicht weiß, wo sie überall hinführen wird. Mit ausgesuchten Liedern, zum Beispiel von Reinhard Mey, Herbert van Veen, Bettina Wegener, „Pur“, Eric Clapton oder Bob Dylan wurden die Texte passend ergänzt. Hier lieferten unter anderem Harald Hurst, Theodor Fontane, Joseph von Eichendorff, Hermann Hesse oder Heinrich Heine geeignete literarische Vorlagen aus unterschiedlichen Epochen.

Die ständigen Wechsel in der Vortragsweise – mal im Odenwälder Dialekt, mal auf Hochdeutsch, mal auf Wienerisch - nahmen die Besucher förmlich gefangen von der Thematik. Viele fühlten sich berührt von der Musik und dem Gehörten, was durch einen langanhaltenden und herzlichen Applaus zum Ausdruck kam.

Und die Erkenntnis, dass man im Hier und Jetzt das Leben genießen, nichts Wichtiges verschieben und sich nicht zu wichtig nehmen sollte, die gab es gratis obendrein.

Der Vorsitzende des Fördervereins Odenwald-Hospiz, Helmut Greulich, informierte darüber, dass seit der Eröffnung des Odenwald-Hospiz’ vor vier Jahren dort inzwischen 300 Gäste in wohltuender Atmosphäre auf ihrem letzten Weg begleitet wurden. Er dankte den Künstlern, denen es gelungen sei, die Scheu und Berührungsängste mit Blick auf Sterben und Tod abzubauen. Und wer weiß: Vielleicht kann der eine oder andere Besucher eines Tages dem Tod sogar mit einem Augenzwinkern begegnen.

© Fränkische Nachrichten, 18. September 2018