Förderverein zog Bilanz

Berichte standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Fördervereins Odenwald Hospiz im Hotel-Landgasthof „Zum Riesen“. Der Vorsitzende Helmut Greulich sagte, dass sich seit der letzten Versammlung die Anzahl der Mitglieder und Paten um 14 erhöht und der Förderverein derzeit 191 Mitglieder hat. Von diesen haben 28 eine Patenschaft mit einem Jahresbeitrag von mindestens 300 Euro pro Jahr übernommen. Dass die Zahl der Mitglieder weiter zunehme, zeige, dass sich die Hospiz-Idee in der Region immer weiter verbreitet. Sicher auch aufgrund der gemachten guten Erfahrungen, die die Bevölkerung mit der Arbeit des Odenwald Hospiz Walldürn gemacht hat.

Das Hospiz habe sich im Betriebsjahr 2018 weiter konsolidiert. Die Beiträge der Vereinsmitglieder und der Paten, die oft auch noch zusätzlich Spendenbeiträge entrichten würden, stellen derzeit zusammen mit den vielen Einzelspendern das finanzielle Rückgrat des Fördervereins dar. Hinzu kämen noch die Spenden von Angehörigen der Hospizgäste, die damit ihre Wertschätzung mit der dort geleisteten Arbeit ausdrücken würden. Hinzugekommen sei, dass mit den Krankenkassen ein wesentlich besserer Tagessatz habe ausgehandelt werden können, so dass sich das Hospiz weitgehend selbst finanzieren könne. Natürlich hätten auch wieder die zahlreichen fest eingeplanten finanziellen Unterstützer wieder dazu beigetragen, dass man auf so festen finanziellen Füßen stehe. Greulich listete die Aktivitäten und die Spenderliste auf und dankte allen, die sich für das Hospiz engagiert haben.

Schatzmeisterin Rosemarie Breunig erstattete den sehr positiven Kassenbericht, die Kassenrevisoren Achim Günther und Bernhard Schirmer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, die Entlastung der Schatzmeisterin sowie des Vorstands erfolgte jeweils einstimmig.

Bürgermeister-Stellvertreter Herbert Kilian bezeichnete das Hospiz als eine segensreiche Einrichtung, in der das Personal eine hervorragende Arbeit leiste, und in der es den Gästen ermöglicht werde, ihren letzten Lebensabschnitt in Würde zu verbringen. Aber nicht nur den Gästen, sondern auch ihren Angehörigen biete das Hospiz die Möglichkeit, sich einmal in der Pflege zurücknehmen zu können, weil das Pflegepersonal rund um die Uhr kompetent für ihre zu pflegenden Angehörigen da sei.

Was immer noch zu wenig bekannt sei, sei die Tatsache, dass der Aufenthalt für die Gäste und deren Angehörige kostenfrei sei. Die Kosten für Gäste würden zu 95 Prozent die Krankenkassen übernehmen, und die restlichen fünf Prozent würden vom Hospiz aufgebracht werden, wobei hierbei der Förderverein eine wichtige Rolle spiele, er trage in großem Maße zur Finanzierung der Einrichtung bei.

Bei den Teilwahlen wurden Helmut Greulich als Vorsitzender und Rosemarie Breunig als Schatzmeisterin für weitere zwei Jahre jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch den 2. Vorsitzenden Heinrich Hennig, Schriftführer Achim Ullrich und die beiden Kassenrevisoren Achim Günther und Bernhard Schirmer.

Bei den Teilwahlen wurden Helmut Greulich als Vorsitzender und Rosemarie Breunig als Schatzmeisterin für weitere zwei Jahre jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch den 2. Vorsitzenden Heinrich Hennig, Schriftführer Achim Ullrich und die beiden Kassenrevisoren Achim Günther und Bernhard Schirmer.

 © Fränkische Nachrichten, 16. März 2019