Gedenkfeier am 28. April

Unserer Einladung gefolgt waren am Freitag, 28. April 2017 erneut die engsten  Angehörigen unserer Gäste, welche in den letzten Monaten in unserem Haus gepflegt und begleitet wurden. Gemeinsam wurde ihrer in der ehemaligen Kapelle Maria Rast – direkt neben dem Hospizgebäude - noch einmal gedacht.

Besonders war dieses Mal, dass Herr Jochen Gümbel (Musiker) als Sohn eines bei uns verstorbenen Gastes, es sich nicht nehmen ließ, die Feierlichkeit sowohl im Gedenken an seinen Vater als auch für alle weiteren verstorbenen Gäste musikalisch zu umrahmen. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich!

N1ach der Begrüßung durch Geschäftsführer Thomas Oberst erläuterte Pflegedienstleiterin Magdalena Baier den Ablauf der Gedenkfeier, welche nicht nur für die Angehörigen wichtig und wertvoll ist, sondern auch für unser ganzes Team. Ein Musikstück leitete über zum „Märchen vom Gingkoblatt“, vorgetragen von Schwester Anke Märker. Hoffnungsvoll erzählt uns die Geschichte, dass der Tod nicht das Ende allen Lebens ist und wie eng das Leben,  das Sterben, die Vergänglichkeit, der Tod und die Hoffnung miteinander verwoben sind. Beim anschließenden Verlesen der einzelnen Namen durch Magdalena Baier und Christine Lehner bekam jeder Gast noch einmal symbolisch durch eine Kerze einen Platz in unserer Mitte.

Nach dem Hören einer Musik trug Christine Lehner einen Meditationstext vor, ehe unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Conny Benig ebenfalls noch einmal alle Angehörigen persönlich ansprach und das hospizeigene Ritual mit der „Blume der Erinnerung“ erläuterte. Mit dieser, aus Ton gefertigten Blume, wird jeder Gast bei seiner Aufnahme im Hospiz begrüßt. Nach seinem Tod verbleibt sie zunächst in seinem Andenken im Hospiz. Im Rahmen der Gedenkfeier haben die2 Angehörigen die Möglichkeit, diese Blume mit nach Hause zu nehmen.

Herr Gümbel schloss die Feierlichkeit musikalisch. Im Anschluss waren bei Brezeln und Getränken alle herzlich eingeladen, noch ein wenig ins Gespräch zu kommen, was gerne genutzt wurde. In dieser Zeit bestand auch die Möglichkeit, einzeln „Die Blume der Erinnerung“ abzuholen und noch einmal einige Momente in Ruhe zu verweilen.