Gedenkfeier Ende Juli

Unserer Einladung gefolgt waren am Freitag, 28. Juli 2017 wieder die engsten Angehörigen unserer Gäste, welche in den letzten Monaten in unserem Haus begleitet wurden. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern wurde ihrer in der ehemaligen Kapelle Maria Rast noch einmal gedacht.1

Marcel Ditrich umrahmte unsere Feier wieder musikalisch. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.

Nach der Begrüßung durch Geschäftsführerin Christine Lehner, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für die liebevolle Versorgung der Gäste, aber auch die schöne Gestaltung der Gedenkfeier, erläuterte Conny Benig den weiteren Verlauf der Feierlichkeit. Hierbei machte sie deutlich, dass diese Feier nicht nur für Angehörige, sondern auch für uns zu einem wichtigen und wertvollen Ritual geworden ist. 

Ein Musikstück leitete über zum „Märchen vom Gingkoblatt“ vorgetragen von Erna Müller. Hoffnungsvoll erzählt uns die Geschichte, dass der Tod nicht das Ende allen Lebens ist und wie eng das Leben, das Sterben, die Vergänglichkeit, der Tod und die Hoffnung miteinander verwoben sind.

Beim anschließenden verlesen der einzelnen Namen durch Katja Stoll und Christa Greulich, wurde von Rosi Stang und Erna Müller für jeden Gast eine Kerze entzündet. So bekam jeder Gast noch einmal symbolisch einen Platz in unserer Mitte.

2Nach dem Hören einer Musik trug Astrid Dörflinger einen Meditationstext vor, ehe Conny Benig noch einmal alle Angehörigen persönlich ansprach und das hospizeigene Ritual mit der „Blume der Erinnerung erläuterte. Mit dieser, aus Ton gefertigten Blume, wird jeder Gast bei seiner Aufnahme im Hospiz begrüßt. Nach seinem Tod verbleibt sie zunächst in seinem Andenken im Hospiz. Im Rahmen der Gedenkfeier haben die Angehörigen die Möglichkeit, diese Blume mit nach Hause zu nehmen.

Marcel Ditrich schloss die Feier musikalisch. Danach waren bei Brezeln und Getränken alle herzlich eingeladen, noch ein wenig ins Gespräch zu kommen. In dieser Zeit bestand auch die Möglichkeit, einzeln „Die Blume der Erinnerung“ abzuholen und noch einmal einige Momente in Ruhe zu verweilen.