Große Freude im Odenwald Hospiz: Dort überreichte am Mittwochnachmittag Uschi Stich von der Firma Weihnachtsbaum-Stich aus Steinbach (Mudau) zusammen mit Ester Weikert einen Spendenscheck in Höhe von 1300 Euro.

Seit zwölf Jahren findet am dritten Adventssonntag auf dem Anwesen des auf das Heranziehen von Weihnachtsbäumen spezialisierten Familienbetriebs ein großes Hoffest statt. Der Reinerlös aus der von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützten Bewirtung kommt jeweils sozial-caritativen Einrichtungen zugute.

Seit drei Jahren dürfen sich das Odenwald Hospiz in Walldürn und der Kinderhospizdienst in Miltenberg über jeweils die Hälfte des erwirtschafteten Betrags freuen.

Christine Lehner, Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, und Pflegedienstleiterin Magdalena Bauer dankten für die großzügige Spende, die den Bewohnern der Einrichtung zugute kommen wird.

Uschi Stich (Zweite von links) und Ester Weikert (Dritte von links) überreichten eine Spende in Höhe von 1300 Euro an das Odenwald Hospiz. (Bild: Bernd Stieglmeier)
© Fränkische Nachrichten, 31. Januar 2020

Das Personal des Krankenhauses Hardheim hat den Erlös der Weihnachtstombola dem Odenwald Hospiz gespendet. (Bild: Bernd Stieglmeier)

Große Freude im Odenwald Hospiz Walldürn: Dort überreichten die Personalratsvorsitzende des Krankenhauses Hardheim, Nicole Hellmuth, sowie deren Stallvertreter Franco Forger, in Begleitung des Verwaltungsleiters des Krankenhausverbandes Hardheim-Walldürn, Ludwig Schön einen Spendenscheck von 500 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins der Odenwald Hospiz Walldürn, Helmut Greulich, den Vorsitzenden des Hospiz, Herbert Kilian sowie an die Geschäftsführerin des Hospiz, Christine Lehner und Gesellschafterin Christa Weiß.
Nicole Hellmuth sagte, das Personal des Krankenhauses habe beschlossen, die im Juli letzten Jahres geborene Idee in die Tat umzusetzen und dem Hospiz den bei der Weihnachtsfeier 2019 des Krankenhauspersonals erzielten finanziellen Erlös aus der Weihnachtstombola von 500 Euro zukommen zu lassen.

Durch Einrichtung geführt
Christine Lehner führte die Gäste durch die Einrichtung und machte deutlich, dass das Odenwald Hospiz ein Ort der Geborgenheit ist und im Mittelpunkt der dortigen Pflege und Betreuung der Mensch steht, um ihm am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen.

Scheck überreicht
Anschließend überreichten Nicole Hellmuth und Franco Forger den Scheck an Helmut Greulich. Der bedankte sich für die großzügige Spende, die den Bewohnern des Odenwald Hospizes zugute kommen wird.

Und die Spende wird mit dazu beitragen, dass das Odenwald Hospiz das Minimum von mindestens fünf Prozent der jährlichen Betriebskosten durch Spenden selbst abdecken kann.

© Fränkische Nachrichten, 28. Januar 2020

von links nach rechts: Frau Weiß, Herr Hagenmayer, Herr Rau, Frau Lehner, Herr Greulich

Am Montag überreichten der Geschäftsführer der Stadtwerke Walldürn GmbH, Tobias Hagenmeyer sowie Bernhard Rau, Abteilung Marketing/Vertrieb/Energieberatung einen Scheck über 1000 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins des Odenwald Hospiz, Helmut Greulich, sowie an die Geschäftsführerin des Hospiz, Christine Lehner und Gesellschafterin Christa Weiß.

Wie Tobias Hagenmeyer sagte, habe man bei den Stadtwerken im Dezember vergangenen Jahres auf das Versenden von Weihnachtsgeschenken verzichtet und beschlossen, stattdessen dem Odenwald Hospiz eine Spende in Höhe von 1000  Euro zukommen zu lassen.

Christine Lehner führte aus, dass das Odenwald Hospiz ein Ort der Geborgenheit ist und im Mittelpunkt der dortigen Pflege und Betreuung der Mensch steht, um ihm am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen. Gepflegt werde dort die wiederentdeckte Tradition des menschlichen Umgangs mit Sterbenden, und das Haus sei ganz ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Patienten, die man als Gäste behandle und Auch so nenne.

Das Haus biete in einer warmen und persönlichen Atmosphäre Platz für zehn Gäste.

Die letzte Wegstrecke vor dem Tod sei es wert, gelebt zu werden. In der Gemeinschaft mit Angehörigen, Freunden und Hospizmitarbeitern könnten sich die Gäste getragen, verstanden und angenommen fühlen. Eine kompetente palliativmedizinische Versorgung ergänze diese Fürsorge, die sich stets an den jeweiligen Bedürfnissen des Hospizgastes orientiere. Anschließend überreichte Tobias Hagenmeyer den Scheck an Helmut Greulich. Der bedankte sich für die großzügige Spende, die den Bewohnern des Odenwald Hospizes zugute kommen wird, und die mit dazu beitragen wird, dass das Odenwald Hospiz das Minimum von fünf Prozent der Betriebskosten durch Spenden selbst abdecken kann.

Über einen ganz besonderen Besuch durften wir uns am gestrigen Sonntag freuen.
Familie Weckbach aus unserer Nachbarschaft hat in der Advents- und Weihnachtszeit mit ihrem Weihnachtshaus Spenden für unser Hospiz gesammelt.
Über den stolzen Betrag von 416,09,-€ freute sich das gesamte Team.
Wir sagen von Herzen Danke

Wenn einem demnächst ein knallroter VW Käfer entgegenkommt, könnte es sich dabei um den „Retro-Käfer“ des Möbelhauses Wohnfitz in Walldürn handeln, der anlässlich einer Verlosungsaktion am Samstag einen neuen Besitzer fand. Teilnehmen durfte alle Kunden, die vom 27. Dezember bis 11. Januar einen Einkauf im Wert von mindestens 1250 Euro getätigt hatten.

Neben dem Hauptgewinn durfte sich auch das Odenwald Hospiz in Walldürn freuen, dem pro abgeschlossenem Kaufvertrag zehn Euro als Spende zuflossen.

Am Samstagnachmittag war es soweit: Mit Spannung erwarteten zahlreiche Kunden die Ziehung des Hauptpreises seitens der Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, Christine Lehner, in Zusammenarbeit mit Wolfram Fitz, Geschäftsführer von Möbelfitz.

Über den VW Käfer im Wert von 12 500 Euro dürfen sich Marion Michael und Sebastian Beck aus Buchen freuen, die mit ihrem neuen Vehikel bestimmt zum Hingucker werden.

Freuen darf sich aber auch die Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz’ über die großzügige Spende in Höhe von 4000 Euro seitens des Möbelhauses, nachdem der Geschäftsführer die insgesamt 387 Teilnehmerlose „aufgerundet“ hatte.

Mit Spannung erwarteten zahlreiche Kunden die Ziehung des Hauptpreises seitens der Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, Christine Lehner, in Zusammenarbeit mit Wolfram Fitz, Geschäftsführer von Möbelfitz. (Bild: Klaus Narloch)
© Fränkische Nachrichten, 13. Januar 2020

Am Samstag vor Weihnachten erfreut die Odenwälder Trachtenkapelle schon seit Jahren die Bewohner des Hauses am Limes und die Bewohner des Geriatriezentrums St. Joseph mit weihnachtlichen Weisen. In diesem Jahr besuchten die Musiker mit ihrem Dirigenten Meikel Dörr zum ersten Mal auch die Gäste des Odenwald Hospizes. Die meisten Bewohner hatten sich im weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer versammelt, um den auf der Terrasse spielenden Musikern zu lauschen und das eine oder andere Lied mitzusummen. Als Dank gab es dann für die Musiker einen alkoholfreien Punsch, bevor sie weiterzogen zu ihrer nächsten Station..

Die Trachtenkapelle auf der Terrasse des Hospizes

Entzückend auf Weihnachten eingestimmt wurden die zahlreichen Besucher der Lesung von und mit Pfarrer Andreas Knapp, der am Freitag in der Kapelle Maria Rast unter dem Titel „Mit Engeln und Eseln“ allerhand Adventliches, Besinnliches und auch Humoriges vortrug. Organisiert wurde der Abend vom Odenwald-Hospiz.

Pfarrer Andreas Knapp trug bei seiner Lesung in der Kapelle Maria Rast Humorvolles und Besinnliches vor. (Bild: Adrian Brosch)

Oft von Hektik geprägt

In seiner Begrüßung erinnerte Helmut Greulich als Vorsitzender des Fördervereins an die entgegen weihnachtlicher Ideale oft von Hektik und Unfriede geprägte Adventszeit, in der eigentlich doch Menschlichkeit, Offenheit und Verantwortungsbewusstsein zentrale Themen sein sollten. Kurz skizzierte er den Lebensweg des aus Hettingen stammenden Andreas Knapp, der als Mitglied des Ordens der „Kleinen Brüder vom Evangelium“ in Leipzig lebt.

Mit einer Auswahl tiefsinniger Gedichte eröffnete Knapp den Abend. Zunächst setzte er die Türen des Adventskalenders mit sich öffnenden und schließenden „Türchen des Lebens“ gleich, ehe er einen kritischen Blick auf weihnachtliche Reden und Grußworte warf. Diese seien oft als „Wortinflation der Schönrednerei“ zu enttarnen, obwohl man doch im Grunde die meisten dieser Worte gar nicht verlieren müsse.

Ewige Herbergssuche

Mit der Überschrift „Hintereingang ins Paradies“ hielt er sodann fest, dass alle Menschen sich „den Migrationshintergrund in den Genen, flüchtend vor Raum und Zeit im frostigen Fremdeln vor sich selbst“ auf einer ewigen Herbergssuche befinden, weil sie an keinem Ort der Welt wirklich zuhause seien, an dem man sich nicht geborgen und sicher fühle. Schließlich ging er auf die Frage ein, wie denn Engel eigentlich aussehen und beantwortete sie mit einer unter die Haut gehenden Kurzgeschichte. Einfühlsam beleuchtete Knapp den Weg eines kurdischen Flüchtlings und seiner Tochter in eine Leipziger Unterkunft für Asylbewerber, der auch Begegnungen mit Weihnachtsmännern, Nikoläusen und Holzengeln vorsieht.

Am Heiligen Abend trifft der Geflüchtete in Sorge um sein krankes Kind einen fremden Mann, der sich als Engel in der Not entpuppt. So gab er den Zuhörern eine packende – vielleicht auch schon am eigenen Leib erlebte – Botschaft mit auf den Weg: Der echte Engel ist keine künstlerische Darstellung, sondern ein wertvoller Mensch, der sich ohne großes Aufheben als wahrer Freund und „Engel des Alltags“ entpuppt. Bei der Kunst blieb Andreas Knapp auch gleich: Sein Gedicht „Nur ein Strohhalm“ zeichnete ein umso nachdenklicheres, aber ohne Wehmut und Schmerz umrissenes Bild der „wahren Weihnacht“, die nicht mit der „Ware Weihnacht“ auf einen Nenner gebracht werden darf.

Ähnlich pragmatisch zeigte sich sein Dichtwerk „Unterwegs zum Kind“, laut dem man sich eine gewisse kindliche Vertrauensseligkeit, Wärme und verträumte Begeisterung erhalten müsse, um das Jesuskind empfangen und Weihnachten bewusst im eigentlichen Sinne erleben zu können – Gott zeige sich im Kleinen, nicht aber im materiellen Überfluss eines kommerzialisierten, vielleicht sogar dekadenten Weihnachtsfestes.

Lebhaft vorgetragen

Zwischen Situationskomik und emotionaler Berührung pendelte sein letzter Beitrag, der neben den „drei Weisen aus dem Morgenland“ namens Kaspar, Melchior und Balthasar auch deren klugen und weitsichtigen Frauen in den Mittelpunkt rückte. Die lebhaft vorgetragene Geschichte, in deren Verlauf sich Spannung mit subtilem Humor abwechselte, schenkte dem Publikum Besinnlichkeit und beleuchtete die Geburt des Herrn aus neuen Blickwinkeln. Auch hier animierte Knapp die Gesellschaft zu gewisser Bescheidenheit, ohne überzeichnete Demut zu generieren: „Besser als Weihrauch ist es doch, wenn die Menschen sich gut riechen können!“

So beschloss er einen Abend der besonderen Art: Mit bildhaftem Vokabular brachte Pfarrer Andreas Knapp Berührendes auf den Punkt, ohne unnötige Larmoyanz oder ideologisch-politisch geprägte Seitenhiebe einzuflechten. Dieser wohltuende Umstand schenkte der Lesung – zusammen mit dem freundlichen Charisma des Geistlichen – ihre so eigentümliche wie angenehme Stimmung.

Dazu trugen auch die geschmackvollen Musikbeiträge von Nelli Krug (Akkordeon), Susanne Wütschner (Blockflöte) und Bernhard Trabold (Gitarre) bei. Auch ihnen dankte Helmut Greulich in seinem Schlusswort, das er nach dem Dank an alle Aktiven, Hospiz-Geschäftsführerin Christine Lehner sowie den Ehrenamtlichen um Herbert Kilian mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für „menschliche Weihnachtswunder“ verband.

Spende überreicht

Nachdem er von Helmut Greulich eine Spende für seine Leipziger Projekte überreicht bekommen hatte, signierte Andreas Knapp am von Gaby Eder-Herold und Achim Ullrich („BücherLaden“) betreuten Stand zahlreiche seiner Bücher.

© Fränkische Nachrichten, 16. Dezember 2019

Knallrot und blitzblank poliert steht er auf seinem Podest: An dem VW Käfer im Eingangsbereich des Möbelhauses Wohnfitz kommt zurzeit kaum ein Kunde vorbei, ohne kurz stehenzubleiben und den Oldtimer mit Baujahr 1984 von allen Seiten genau zu betrachten.

Ganz zufällig steht das historische Fahrzeug mit seinen 34 PS und original 79 526 Kilometern auf dem Tacho natürlich nicht dort. Im Rahmen einer Verlosungsaktion suchen Wolfram Fitz, Geschäftsführer von Wohnfitz, und sein Team einen neuen Eigentümer für den Oldtimer im Wert von 12 500 Euro. Alle Kunden, die vom 27. Dezember bis 11. Januar für mindestens 1250 Euro in dem Möbelhaus einkaufen, kommen in die Lostrommel. Gezogen wird der Gewinner am 11. Januar um 16 Uhr.

„Mit einem VW Käfer verbinden wir Tradition, Zuverlässigkeit, Wertigkeit und Authentizität – und somit Werte, für die auch Wohnfitz steht“, erklärt Wolfram Fitz den Hintergrund der Verlosungsaktion zum Jahreswechsel.

Gut ein halbes Jahr lang hatten die Verantwortlichen von Wohnfitz nach dem passenden Fahrzeug gesucht. In der Nähe von Hannover waren sie schließlich in einer Scheune fündig geworden. Danach ging es für den Oldtimer in die Werkstatt, wo er komplett überholt und neu lackiert wurde. Mit der Verlosung will sich Wolfram Fitz nicht nur bei seinen Kunden bedanken, sondern zusätzlich etwas für den guten Zweck tun. Aus allen im Rahmen der Aktion abgeschlossenen Kaufverträgen fließen deshalb zehn Euro an das Odenwald Hospiz, das jährlich rund 80 000 Euro an Spenden benötigt, um die Betriebskosten decken zu können.

Wolfram Fitz stellte die Verlosungsaktion im Beisein von Christine Lehner, Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, vor. (Bild: Ralf Scherer)
© Fränkische Nachrichten, 21. Dezember 2019

Das Geschäftsjahr 2019 ist für die Eisengießerei Dossmann erfolgreich verlaufen. Die Geschäftsleitung war sich schon zu Beginn des Jahres einig: „Wir wollen unseren Erfolg mit Menschen, die kaum Erfolgsaussichten haben, teilen“, so Geschäftsführer Jörg Doßmann. Gesagt, getan. Am Montagnachmittag fand die symbolische Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 5000 Euro im Odenwald Hospiz in Walldürn satt.

Die Gäste des Hospizes werden von Mitarbeiter der Einrichtung auf den letzten Wegen ihres Lebens professionell betreut und begleitet. Dort wird den Menschen in den letzten Wochen, Tagen oder sogar Stunden die Möglichkeit gegeben, einige glückliche Momente zu erleben und den letzten Abschnitt ihres Lebens würdevoll abschliessen zu können. Eine harte und anspruchsvolle Aufgabe für das Personal, die nur mit Engagement und Überzeugung erledigt werden kann.

Das von Dossmann gespendete Geld sollte ursprünglich für Weihnachtsgeschenke an Kunden und Geschäftspartner ausgegeben werden. „Wir wollen unseren Erfolg mal anders investieren. Keine Imagearbeit, sondern Unterstützung für Menschen, die Hilfe benötigen und denen wir indirekt hoffentlich einige freudige Momente schenken können“, sagt Jörg Doßmann.

Hospiz-Geschäftsführerin Christine Lehner dankte für die Spende und stellte das Hospiz bei einer Führung näher vor.

Geschäftsführer Jörg Doßmann übergab den symbolischen Scheck in Höhe von 5000 Euro an Hospiz-Geschäftsführerin Christine Lehner. (Bild: Joachim Hahner-Pestel)
© Fränkische Nachrichten, 12. Dezember 2019

KONZERT DES HEERESMUSIKKORPS 12: Musiker aus Veitshöchheim traten in der Nibelungenhalle auf / Erlös für das Odenwald Hospiz
Musikalische Reise führte bis zum Mond

Zwei Stunden lang boten die Musiker am Dienstag ein sehr niveauvolles und virtuoses musikalisches Unterhaltungsprogramm, das von klassischer Musik über die traditionelle deutsche Militär- und Marschmusik sowie symphonische Blasmusik bis hin zur modernen Unterhaltungsmusik reichte. Das Konzert vor rund 500 Zuhörern fand im Rahmen des Jubiläums „1225 Stadt Walldürn“ und des fünfjährigen Bestehens des Odenwald Hospizes statt.

Nach dem musikalischen Auftakt mit „Silverado Melodie“ von Bruce Broughton sagte Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger bei der Begrüßung, im Mittelpunkt sollten an diesem Abend zwei Faktoren stehen: zum einen das Genießen des virtuosen Klangkörpers des Heeresmusikkorps 12 und zum andern die tatkräftige Unterstützung und Förderung des Odenwald Hospizes.

Fabian Berger stellte das Hospiz und die dort geleistete Arbeit vor. Er dankte allen, die zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben.

Nach einem Grußwort von Oberstleutnant Roland Karle präsentierte das Heeresmusikkorps zu Beginn des ersten Konzertsets verschiedene Konzertmärsche sowie symphonisch-konzertante Lieder, etwa die „Romantischen Ouvertüre“ aus der Operette „Donna Diana“ von Ernst Nikolaus, wobei bei Darbietung mit recht unterschiedlichen Tempi und einem furiosen Finale die sehr ausgewogene Klangharmonie und der imposante Klangkörper des Orchesters sowie die Klangreinheit der einzelnen Instrumente „ins Ohr gingen“.

Besonderes Jubiläum
Die nächsten Beiträge waren einem besonderen Jubiläum gewidmet: nämlich der ersten Mondlandung 1969. Überzeugend dargeboten wurde der deutsche Militärmarsch „Per Aspera ad Astra“ („Auf rauen Pfaden zu den Sternen“) von Ernst Urbach oder auch „Bravur-Marsch genannt, das in begeisternder Weise aufbereitete und in sinfonischer Dichtung dargebotene Werk von Otto Schwarz „Apollo 11“, das die erste Mondlandung in musikalischer Form aufbereitete, und der „Astronautenmarsch“, der den drei Besatzungsmitgliedern der Apollo 11, Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins, gewidmet ist.

Verträumt weiter ging es mit dem Tanz Nr. 3 Poco Allegro in g-Moll, einer Polka, und mit dem von ständigen Rhythmuswechseln geprägten Tanz Nr. 8 Presto (Furiant) aus den aus den „16 slawischen Tänzen“ von Antonin Dworschak. Mit einem deutschen Militärmarsch verabschiedete sich das Heeresmusikkorps 12 in die Pause.

Aus der Pause zurückgerufen wurden die begeisterten Konzertbesucher vom Heeresmusikkorps 12 mit „Brass-Machine“, mit einem brillanten Trompeten-Soli von Oberstabsfeldwebel Heidlein.

Dominant im zweiten Programmteil war immer wieder instrumentaler, moderner Big-Band-Sound mit interessanten und recht unterhaltsamen flotten Rhythmen aus dem Repertoire gehobener und recht anspruchsvoller Unterhaltungsmusik, unterbrochen von Passagen symphonisch-konzertanter Blasmusik.

Zu hören war zunächst die Streichsuite „Palladio“, die der Komponist Karl Jenkins einst für einen Fernsehwerbespot von De Beers für Diamanten geschrieben hatte. Es folgten der Titelsong des amerikanischen Films von 1939 „Der Zauberer von Oz“, das weltweit bekannte „Over the Rainbow“, bei dem einmal mehr wieder Oberstabsfeldwebel Heidlein als Trompeten-Solist im Mittelpunkt stand, der amerikanische Militärmarsch „Stars and Stripes“ von John Philip Sousa mit zwei Piccoloflöten als instrumentalen solistischen Höhepunkten und danach zehn Minuten lang begeisternder Glenn-Miller-Big-Band-Sound vom Feinsten mit „Moonlight Serenade“ und „In the Mood“.

Auch hier standen neben dem virtuosen und imposanten Klangkörper und der Klangreinheit des Gesamtorchesters und der verschiedenen Instrumente immer wieder solistische Glanzdarbietungen im Mittelpunkt.

Drei Zugaben
Gesangliche Soloparts von Oberstabsfeldwebel Markus Lenhardt im Wechsel mit instrumentalen Darbietungen standen im Mittelpunkt des letzten Programmpunktes des Konzertes: die durch den amerikanischen Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Sinatra weltbekannt geworden Erfolgshits „Strangers in the night“, „I love you“, „Moon River“, „My dreams come true“ und „New York, New York“, mit denen sich das Orchester an diesem Abend offiziell vom Publikum verabschiedete.

Natürlich ließ man die Musiker nach Schluss- und Dankesworten des Vorsitzenden des Fördervereins Odenwald Hospiz Walldürn, Helmut Greulich, nicht ohne drei Zugaben von der Bühne gehen: einem deutschen Militärmarsch, dem Radetzky-Marsch und der zum Abschluss gespielten und vom Konzertpublikum mitgesungenen Nationalhymne.

© Fränkische Nachrichten, 10. Oktober 2019
Bilder: Odenwald Hospiz