Unterstützung der Hospizarbeit

AKTION „SPENDEN STATT KARTEN“: Erlös übergab Bürgermeister Rohm gestern in Hardheim

HARDHEIM. Während einer kleinen Feierstunde am späten Donnerstagvormittag wurde der Erlös der alljährlichen Weihnachtsaktion "Spenden statt Karten" an die Vertreter gleich zweier lokaler Institutionen überreicht.

Den Erlös aus der Aktion "Spenden statt Karten" überreichte Hardheims Bürgermeister Volker Rohm an die Vertreter der Hospizgruppe Hardheim und des Odenwald Hospiz' in Walldürn. © Brosch

Den Erlös aus der Aktion "Spenden statt Karten" überreichte Hardheims Bürgermeister Volker Rohm an die Vertreter der Hospizgruppe Hardheim und des Odenwald Hospiz in Walldürn. © Brosch

Pietätvolle Arbeit

Um gemäß dem Wunsch des Gemeinderats beide Einrichtungen unterstützen zu können, wurde das Geld geteilt: Eine Spende in Höhe von 914 Euro wurde der Hardheimer Hospizgruppe übergeben, die gegenwärtig auf acht Mitglieder zurückgreifen kann und von Diakon Franz Greulich vertreten wurde. Über 1828 Euro kann sich der durch Helmut Greulich repräsentierte Förderverein Odenwald-Hospiz Walldürn freuen.

"Sehr positiv überrascht" zeigte sich Helmut Greulich angesichts der Höhe der Spende, die dem Verein und auch der Einrichtung sehr helfe. Er wartete mit warmen Worten des Dankes auf. Auch Diakon Franz Greulich dankte und berichtete von seinen Erfahrungen. Gleichermaßen ermutigte er "immer gern gesehene" Neueinsteiger zur Teilnahme an der Ausbildung zum Hospizhelfer.

Die Hardheimer Hospizgruppe und das in Walldürn ansässige Odenwald-Hospiz pflegen nicht nur dieselben Ideale, sondern auch einen dauerhaften Kontakt zueinander: So etwa hob Helmut Greulich hervor, dass die Hardheimer sich durch den Kochdienst am Sonntag und regelmäßige Besuche mit einbringen.

Bei der symbolischen Scheckübergabe nutzte schließlich Bürgermeister Volker Rohm die Gelegenheit, um beiden Gruppen für deren pietätvolle Förderung der Hospizarbeit und der Wertschätzung eines Menschenlebens vor allem in den schweren Stunden des Abschieds zu danken. ad

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 27.2.2015
Mit freundlicher Genehmigung
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