Wohnfitz – Spendenschecks für soziale Zwecke übergeben

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde zum 30-Jahr-Jubiläum von „Wohnfitz“ begrüßte Wolfram Fitz stellvertretend einige Sponsoring- und Charitypartner. (Bild: Adrian Brosch)

30 Jahre „Wohnfitz“ – ein Jubiläum, das Wolfram Fitz und seine Belegschaft nur zu gern ähnlich rauschend gefeiert hätten wie das 25-jährige Bestehen des Einrichtungshauses. Damals kam zur „Wohnfitz-Party“ kein Geringerer als Schlagersänger DJ Ötzi nach Walldürn. Coronabedingt ist ein solches Event nicht möglich, deshalb wird das Jubeljahr auf andere Weise zelebriert. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde begrüßte Wolfram Fitz stellvertretend einige Sponsoring- und Charitypartner. Er versäumte es nicht, sich auch bei allen treuen Wohnfitzkunden zu bedanken. Fitz, der gemeinsam mit dem später ausgeschiedenen Karl-Josef Schäfer 1991 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und ein Möbelhaus im ehemaligen Waldstettener Raiffeisen-Gebäude eröffnet hatte, betonte den Wert des sozialen Engagements. Es passe „hundertprozentig zum Markenkern und zum Anspruch des Hauses“, soziale Projekte und Vereine zu unterstützen. Das sei in gewisser Weise mit dem Werdegang des peu à peu gewachsenen Unternehmens zu vergleichen: „Um aus Kleinem etwas Großes entwickeln zu können, ist man immer auf Hilfe angewiesen“, stellte Wolfram Fitz klar. Er blickte zurück in die Firmengeschichte: Nachdem die mehrfach vergrößerte Betriebsfläche ausgereizt war, eröffnete die damals noch als „Schäfer & Fitz“ bekannte Firma 1997 den Standort in der Waldstettener Landstraße und erhöhte auch die dortige Fläche auf 2500 Quadratmeter.

Mit stetig gewachsener Mitarbeiterzahl und inzwischen auch als Mitglied im Entscheidungsgremium beim Garantmöbel Einkaufsausschuss und Händlerbeirat, trug man sich 2004 erstmalig mit weiteren Expansionsgedanken und erwarb ab 2006 erste Grundstücke in Walldürn. Auch in Waldstetten stand die Zeit nicht still: Bereits im Jahr 2000 wurde der hauseigene Elektrokundendienst ins Leben gerufen. 2008 etablierte Wolfram Fitz das richtungsweisende Konzept „Alles aus einer Hand“. Seit dieser Zeit bietet „Wohnfitz“ neben Möbel und Küchen auch Sonderanfertigungen aus der Hausschreinerei, Bodenbeläge, Innentüren und Trockenbauarbeiten an. Somit hat der Kunde den Vorteil eines einzigen Ansprechpartners, der ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern den Vollservice koordiniert und durchführt.

Neubau begann 2013

Nur wenig später konkretisierten sich die Neubauplanungen. Im August 2013 erfolgte der Baubeginn am heutigen Standort in Walldürn mit über 13 000 Quadratmeter Geschäftsfläche, der im Juni 2014 bezogen werden konnte – mit zu diesem Zeitpunkt 86 Mitarbeitern, aus denen inzwischen 135 geworden sind.

Fast 29 000 Stammkunden aus dem Großraum Odenwald-Tauber-Churfranken, das 2017 eingeführte „Wohnfit“-Gesundheitsprogramm und eine Weiterempfehlungsquote von 98,5 Prozent sowie der Slogan „wir sind zuhause“ sprechen heute eine deutliche Sprache: Nicht zuletzt dank der gewissen „Extraportion Service“ konnte sich die Firma „Wohnfitz“ bestens etablieren und entwickelte sich zugleich zu einem attraktiven Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb – seit wenigen Monaten auch für Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg an den Standorten Mosbach und Heilbronn. „Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg – deren Gewinnung und Weiterbildung ist und bleibt eines unserer Kernthemen“, konstatierte Wolfram Fitz, der wesentliche Zukunftsaspekte im Bereich der Digitalisierung verortet. Dabei dürfe man weder Belastungs- noch Kapazitätsgrenzen überschreiten, müsse sich aber weiter klar positionieren und als Einzelhändler ausschließlich qualitätsvolle Lösungen offerieren: „Wo ’Wohnfitz’ draufsteht, muss ohne Wenn und Aber ’Wohnfitz’ drin sein“, bemerkte er. Der Bundes- und Landespolitik müsse bewusster werden, den regionalen Einzelhandel zu stärken und vor Ort zu erhalten: Nur so könne man die gegenwärtig recht solide Versorgung im ländlichen Raum erhalten und zur Infrastruktur des „flachen Landes“ beitragen. 30 Jahre nach Firmengründung sei es einmal mehr an der Zeit, etwas zurückzugeben – und zwar an diejenigen, die „in der Region und für die Region“ Gutes tun und Menschen helfen. Insgesamt stellt „Wohnfitz“ im Jahr 2021 dafür 50 000 Euro zur Verfügung. Unter anderem gingen jeweils 3000 Euro an die Lebenshilfe Buchen (Vorsitzender Bernd Rathmann), das Odenwald-Hospiz in Walldürn (Geschäftsführerin Christine Lehner) sowie das Kinderheim St. Kilian in Walldürn (Leiterin Iris Hellmuth-Gurka). Alle werden seit mehreren Jahren durch „Wohnfitz“ unterstützt und stellten ihre Einrichtungen mit Angeboten kurz vor. Darüber hinaus sponsert Wolfram Fitz seit vielen Jahren Partner, welche die Marke „Wohnfitz“ vertreten.

Gewinnspiel im „Fitzjournal“

An der kurzweiligen Veranstaltung nahmen Sponsoringpartner teil: Backweltmeister Siegfried Brenneis (Schloßau), Profitriathlet Christian Trunk (Schloßau), die Bundesligagewichtheber aus Obrigheim (vertreten durch Kevin Ockert) sowie die Badenliga Handballer des TV Hardheim (vertreten durch Abteilungsleiter Manfred Dörr). Alle stellten ihr Engagement vor und bedankten sich bei Fitz für die langjährige Unterstützung, um vor allem die Jugendarbeit aufrecht zu erhalten. Für 30 Jahre „Wohnfitz“ bedankte sich Wolfram Fitz auch bei den vielen langjährigen Stammkunden. Extra dafür wurde das „Fitzjournal“ aufgelegt, in dem unter anderem auch ein großes Gewinnspiel integriert ist (Mehr unter www.wohnfitz.de). Von Januar bis November werden monatlich 3000 Euro sowie im Dezember nochmals 17 000 Euro verlost. So kommt auch dort die stolze Summe von 50 000 Euro zusammen.

© Fränkische Nachrichten, Juli 2021