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Im Rahmen einer kleinen Feierstunde zum 30-Jahr-Jubiläum von „Wohnfitz“ begrüßte Wolfram Fitz stellvertretend einige Sponsoring- und Charitypartner. (Bild: Adrian Brosch)

30 Jahre „Wohnfitz“ – ein Jubiläum, das Wolfram Fitz und seine Belegschaft nur zu gern ähnlich rauschend gefeiert hätten wie das 25-jährige Bestehen des Einrichtungshauses. Damals kam zur „Wohnfitz-Party“ kein Geringerer als Schlagersänger DJ Ötzi nach Walldürn. Coronabedingt ist ein solches Event nicht möglich, deshalb wird das Jubeljahr auf andere Weise zelebriert. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde begrüßte Wolfram Fitz stellvertretend einige Sponsoring- und Charitypartner. Er versäumte es nicht, sich auch bei allen treuen Wohnfitzkunden zu bedanken. Fitz, der gemeinsam mit dem später ausgeschiedenen Karl-Josef Schäfer 1991 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und ein Möbelhaus im ehemaligen Waldstettener Raiffeisen-Gebäude eröffnet hatte, betonte den Wert des sozialen Engagements. Es passe „hundertprozentig zum Markenkern und zum Anspruch des Hauses“, soziale Projekte und Vereine zu unterstützen. Das sei in gewisser Weise mit dem Werdegang des peu à peu gewachsenen Unternehmens zu vergleichen: „Um aus Kleinem etwas Großes entwickeln zu können, ist man immer auf Hilfe angewiesen“, stellte Wolfram Fitz klar. Er blickte zurück in die Firmengeschichte: Nachdem die mehrfach vergrößerte Betriebsfläche ausgereizt war, eröffnete die damals noch als „Schäfer & Fitz“ bekannte Firma 1997 den Standort in der Waldstettener Landstraße und erhöhte auch die dortige Fläche auf 2500 Quadratmeter.

Mit stetig gewachsener Mitarbeiterzahl und inzwischen auch als Mitglied im Entscheidungsgremium beim Garantmöbel Einkaufsausschuss und Händlerbeirat, trug man sich 2004 erstmalig mit weiteren Expansionsgedanken und erwarb ab 2006 erste Grundstücke in Walldürn. Auch in Waldstetten stand die Zeit nicht still: Bereits im Jahr 2000 wurde der hauseigene Elektrokundendienst ins Leben gerufen. 2008 etablierte Wolfram Fitz das richtungsweisende Konzept „Alles aus einer Hand“. Seit dieser Zeit bietet „Wohnfitz“ neben Möbel und Küchen auch Sonderanfertigungen aus der Hausschreinerei, Bodenbeläge, Innentüren und Trockenbauarbeiten an. Somit hat der Kunde den Vorteil eines einzigen Ansprechpartners, der ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern den Vollservice koordiniert und durchführt.

Neubau begann 2013

Nur wenig später konkretisierten sich die Neubauplanungen. Im August 2013 erfolgte der Baubeginn am heutigen Standort in Walldürn mit über 13 000 Quadratmeter Geschäftsfläche, der im Juni 2014 bezogen werden konnte – mit zu diesem Zeitpunkt 86 Mitarbeitern, aus denen inzwischen 135 geworden sind.

Fast 29 000 Stammkunden aus dem Großraum Odenwald-Tauber-Churfranken, das 2017 eingeführte „Wohnfit“-Gesundheitsprogramm und eine Weiterempfehlungsquote von 98,5 Prozent sowie der Slogan „wir sind zuhause“ sprechen heute eine deutliche Sprache: Nicht zuletzt dank der gewissen „Extraportion Service“ konnte sich die Firma „Wohnfitz“ bestens etablieren und entwickelte sich zugleich zu einem attraktiven Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb – seit wenigen Monaten auch für Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg an den Standorten Mosbach und Heilbronn. „Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg – deren Gewinnung und Weiterbildung ist und bleibt eines unserer Kernthemen“, konstatierte Wolfram Fitz, der wesentliche Zukunftsaspekte im Bereich der Digitalisierung verortet. Dabei dürfe man weder Belastungs- noch Kapazitätsgrenzen überschreiten, müsse sich aber weiter klar positionieren und als Einzelhändler ausschließlich qualitätsvolle Lösungen offerieren: „Wo ’Wohnfitz’ draufsteht, muss ohne Wenn und Aber ’Wohnfitz’ drin sein“, bemerkte er. Der Bundes- und Landespolitik müsse bewusster werden, den regionalen Einzelhandel zu stärken und vor Ort zu erhalten: Nur so könne man die gegenwärtig recht solide Versorgung im ländlichen Raum erhalten und zur Infrastruktur des „flachen Landes“ beitragen. 30 Jahre nach Firmengründung sei es einmal mehr an der Zeit, etwas zurückzugeben – und zwar an diejenigen, die „in der Region und für die Region“ Gutes tun und Menschen helfen. Insgesamt stellt „Wohnfitz“ im Jahr 2021 dafür 50 000 Euro zur Verfügung. Unter anderem gingen jeweils 3000 Euro an die Lebenshilfe Buchen (Vorsitzender Bernd Rathmann), das Odenwald-Hospiz in Walldürn (Geschäftsführerin Christine Lehner) sowie das Kinderheim St. Kilian in Walldürn (Leiterin Iris Hellmuth-Gurka). Alle werden seit mehreren Jahren durch „Wohnfitz“ unterstützt und stellten ihre Einrichtungen mit Angeboten kurz vor. Darüber hinaus sponsert Wolfram Fitz seit vielen Jahren Partner, welche die Marke „Wohnfitz“ vertreten.

Gewinnspiel im „Fitzjournal“

An der kurzweiligen Veranstaltung nahmen Sponsoringpartner teil: Backweltmeister Siegfried Brenneis (Schloßau), Profitriathlet Christian Trunk (Schloßau), die Bundesligagewichtheber aus Obrigheim (vertreten durch Kevin Ockert) sowie die Badenliga Handballer des TV Hardheim (vertreten durch Abteilungsleiter Manfred Dörr). Alle stellten ihr Engagement vor und bedankten sich bei Fitz für die langjährige Unterstützung, um vor allem die Jugendarbeit aufrecht zu erhalten. Für 30 Jahre „Wohnfitz“ bedankte sich Wolfram Fitz auch bei den vielen langjährigen Stammkunden. Extra dafür wurde das „Fitzjournal“ aufgelegt, in dem unter anderem auch ein großes Gewinnspiel integriert ist (Mehr unter www.wohnfitz.de). Von Januar bis November werden monatlich 3000 Euro sowie im Dezember nochmals 17 000 Euro verlost. So kommt auch dort die stolze Summe von 50 000 Euro zusammen.

© Fränkische Nachrichten, Juli 2021

Besondere Freude: Frau vermacht Odenwald Hospiz Walldürn und Förder- und Freundeskreis Krankenhaus Hardheim große Summe
Geld für zwei Einrichtungen

Seit dem 1. Oktober 2014 gibt es in Walldürn ein stationäres Hospiz mit dem offiziellen Namen „OH Odenwald Hospiz gGmbH“. Wie schon der Name besagt, ist das Hospiz als gemeinnützige GmbH organisiert, das heißt, es arbeitet nicht gewinnorientiert.

Der Name Hospiz geht auf das lateinische Wort hospitium = Herberge zurück. Ein Hospitium oder Hospital, später auch abgekürzt zu Spital, war im Mittelalter eine von der Kirche oder den Klöstern betriebene Herberge. Die Aufgaben der Spitäler waren mannigfaltig und basierten auf den sieben Werken der Barmherzigkeit. Aus der Aufgabe der Pflege der Kranken entwickelte sich später das heutige Krankenhaus, das auch noch heute im Volksmund als „Spital“ bezeichnet wird.

Umfassende Leistungen
Die umfassenden Leistungen eines Hospizes müssen natürlich auch finanziert werden. Der Staat hat per Gesetz festgelegt: Der Aufenthalt in einem Hospiz ist für seine Gäste kostenlos. Die Krankenkassen erstatten 95 Prozent der nachgewiesenen Kosten (bis 2017 waren es nur 90 Prozent) für die fehlenden fünf, früher zehn Prozent muss das Hospiz selbst aufkommen. So soll gewährleistet sein, dass ein Hospiz nicht gewinnorientiert arbeitet, wie es im geriatrischen Bereich häufig der Fall ist. Diese erforderliche Eigenleistung ergibt im Fall des Odenwald Hospizes einen jährlichen Bedarf im mittleren bis hohen fünfstelligen Bereich.

Um diese Finanzierungslücke zu schließen, wurde schon 2014 der Förderverein Odenwald Hospiz gegründet. Seine inzwischen über 200 Mitglieder und Paten tragen durch ihre Beiträge in erheblichem Maß zur Deckung der Kosten bei. Neben zahlreichen privaten Spendern hat der Verein öffentliche Förderer, etwa den Neckar-Odenwald-Kreis und die Stadt Walldürn, regionale Banken und privatwirtschaftliche Unternehmen und Stiftungen, die zum Teil regelmäßig spenden.

Auch die Angehörigen und Freunde von Gästen unseres Hospizes drücken ihren Dank für die hervorragende Betreuung ihrer Lieben durch zum Teil regelmäßige Zuwendungen aus.

Besondere Freude
Eine ganz besondere Freude für den Förderverein ist es natürlich, wenn jemand, ohne persönlich vom Odenwald Hospiz Leistungen bezogen zu haben, den Verein und damit das Odenwald Hospiz mit einer größeren Summe bedenkt. So ist es jetzt wieder einmal geschehen: Eine Frau aus Hardheim hat in einem Vermächtnis den Freundes- und Förderkreis Krankenhaus Hardheim und den Förderverein Odenwald Hospiz zu gleichen Teilen mit jeweils über 30 000 Euro bedacht. Dieses Geld kommt zwei gemeinnützigen Einrichtungen zugute und damit den Menschen vor Ort. Ein solches bürgerschaftliches Engagement ist äußerst lobenswert.

1967 Start der Bewegung
Die moderne Hospizbewegung und die Palliativmedizin entstanden in den 1960er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in England. 1967 wurde das St. Christopher’s Hospice in Sydenham bei London gegründet, und von dort nahm die heutige Hospizbewegung ihren Anfang. Das erste stationäre Hospiz in Deutschland wurde 1986 in Aachen gegründet.

Hospize haben es sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar Kranke mit einer begrenzten Lebenserwartung in ihrer letzten Lebensphase zu betreuen.

Dem Entschluss, Aufnahme in einem Hospiz zu suchen, geht oft ein jahrelanger Kampf gegen eine unheilbare Krankheit, in den meisten Fällen wohl Krebs, voraus.

Wenn es keine Hoffnung mehr gibt, wenn man des Kampfes müde ist, wenn man keinen Widerstand mehr leisten will und kann, dann wendet sich mancher wieder dem Leben zu, weil er vielleicht plötzlich erkannt hat, dass das Sterben zum Leben dazu gehört und dass es wichtig ist, vom Leben bewusst und in Würde und möglichst ohne Schmerzen Abschied zu nehmen.

Einen solchen menschenwürdigen Abschied hat das Odenwald Hospiz in den knapp sieben Jahren seines Bestehens schon rund 600 Gästen ermöglicht. Die Bewohner unseres Hospizes werden nämlich nicht als Patienten, sondern als Gäste bezeichnet und auch so behandelt. Sie wohnen in einem gemütlich eingerichteten Einzelzimmer mit eigener Terrasse, in dem auch ein Angehöriger übernachten kann. Für solche Fälle ist auch ein separates Zimmer vorhanden. Solange die Gäste noch mobil sind, werden die im Haus frisch zubereiteten Mahlzeiten in einem großen gemeinsamen Wohnzimmer mit Kamin eingenommen. Dadurch ergeben sich Gespräche mit Mitbewohnern, deren Gästen und dem Personal sowie ehrenamtlichen Helfern. Es gibt keinen engen Zeitplan wie im Krankenhaus oder in geriatrischen Einrichtungen. Man nimmt sich Zeit, getreu dem Motto auf den Flyern des Odenwald Hospizes: „Das wertvollste Geschenk ist Zeit“. Liebevolle Pflege und menschliche Wärme haben im Odenwald Hospiz den gleichen Stellenwert wie eine kompetente, ärztlich überwachte palliative Versorgung. Und wenn sich einmal jemand ganz zurückziehen möchte, gibt es einen sehr stilvoll eingerichteten „Raum der Stille“.

© Fränkische Nachrichten, Juni 2021

Inzwischen bereits weit "übers Jahr" beeinträchtigt die Corona-Pandemie nachhaltig unseren Alltag und damit auch insbesondre das gesellschaftliche Leben. Aus dieser bitteren Erkenntnis heraus und aufgrund des Ausfalls praktisch aller sonst üblichen Events keimte beim Verein "HELP! Sommermärchen-Team" und den mit ihm kooperierenden Bands die Vision dann eben einfach "auf Reisen" zu gehen.

Da die Mitbürger in Alters- und Pflegeheimen extrem durch die Einschränkungen betroffen wurden, kam man auf die Idee eines Besuches beim Odenwald-Hospiz in Walldürn.
Diese Idee, den Menschen in dieser Einrichtung eine Freude zu bereiten, wurde von der Hospizleitung spontan begrüßt, und so kam es zu ganz besonderen Besuchen im "Odenwald-Hospiz". Sehr angetan vom positiven Verlauf dieser Premiere unter Corona-Bedingungen zeigt sich Frau Lehner, die Hospiz-Leiterin, die erfreut das Echo auf die musikalische Umrahmung von Mutter- und Vatertag registrierte.

Mit dem Dank an alle an den beiden Auftritten beteiligten Musikanten für ihr Mitwirken und das Odenwald-Hospiz für die Gastfreundschaft beschloss Thilo Jaufmann, Vorsitzender des Vereins "HELP Sommermärchen-Team" und Organisator, diese ganz spezielle Aktion. Man habe damit Neuland betreten und die Erkenntnis gewonnen, dass mit dem Einsatz viel Freude bereiten konnte. Er wünschte den Heimbewohnern und allen Gästen und Betreuern eine gute Zeit und unterstrich, dass man den Kontakt zum Odenwald-Hospiz gerne weiterpflegen werde.

„WOCHE FÜR DAS LEBEN“: FN sprachen mit Christine Lehner und Kornelia Benig über das „Leben im Sterben“ Thema, das „bei uns allgegenwärtig ist“
„Was auch immer hochkommt, darf angesprochen werden. Es ist wichtig, aufmerksam und achtsam zu sein.“ Kornelia Benig, ehrenamtliche Hospizbegleiterin bei der Hospizgruppe Hardheim, weiß, worauf es ankommt.
Vom 17. bis zum 24. April läuft die „Woche für das Leben 2021“: In diesem Jahr beschäftigt sich die Initiative der katholischen und evangelischen Kirche Deutschlands mit dem „Leben im Sterben“.
Beide Begriffe nehmen in dieser Kombination einen hohen Stellenwert sowohl im Walldürner Odenwald Hospiz als auch in der Arbeit der ambulanten Hospizgruppe Hardheim im Verein „Dienst am Nächsten“ ein. Die Fränkischen Nachrichten sprachen mit Christine Lehner, Geschäftsführerin Odenwald Hospiz, sowie Kornelia Benig, ehrenamtliche Hospizbegleiterin bei der Hospizgruppe Hardheim und im Odenwald Hospiz, über das „Leben im Sterben“.

Zuwendung und Geborgenheit
„Das diesjährige Thema der Woche ist bei uns allgegenwärtig“, erklärt Christine Lehner und erinnert an den Leitgedanken der 2014 eröffneten Einrichtung, in der 20 hauptamtliche Pflegekräfte, vier hauptamtliche Hauswirtschaftskräfte und etwa 15 ehrenamtliche Helfer in diversen Bereichen tätig sind.
„Unser Motto besteht darin, dass die letzte verbleibende Zeit gut verbracht wird, der Mensch und seine Bedürfnisse als Ganzes betrachtet werden und kein Reduzieren auf die Krankheit erfolgt“, betont sie.
So werde jeder Gast unabhängig seiner gesellschaftlichen Stellung, seines Glaubens und seiner Ansichten angenommen: „Das gehört zu unserem Verständnis von Nächstenliebe“, schildert Lehner, stellt jedoch klar, dass das Hospiz keine religiös motivierte Institution sei.
Persönlich hoffe sie, dass die „Woche für das Leben“ Tod, Abschied und Sterben als große Tabuthemen der Gesellschaft wieder mehr im Alltag vergegenwärtigen könne. „Hospize sollen nicht als Ort der Angst gesehen werden, sondern als Stätten von Zuwendung, Geborgenheit und Fürsorge sowie der Begegnung“, schildert sie.

In Walldürn stehen insgesamt zehn Einzelzimmer mit eigener Terrasse zur Verfügung; die Verweildauer der Gäste variiere je nach Stadium der Erkrankung: „Der kürzeste Aufenthalt dauerte keine Stunde, der Längste 16 Monate“, informiert die Geschäftsführerin. Wichtigstes Ziel: Jedem Gast „eine gute Zeit in Gemeinschaft, bei gutem Essen und liebevoller Begleitung durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie erfahrene Palliativmediziner“ zu ermöglichen.
Das Einzugsgebiet erstreckt sich dabei auf den Neckar-Odenwald-Kreis, den Main-Tauber-Kreis sowie die benachbarten bayrischen Landkreise Miltenberg und Aschaffenburg.
Einen anderen Weg, den der Sterbebegleitung im häuslichen Umfeld, im Pflegeheim oder im Krankenhaus, verfolgt die ursprünglich von Diakon Franz Greulich gegründete ambulante Hospizgruppe Hardheim.
Ihre Intention deckt sich mit dem Hintergrund des Stationären Hospizes: „Der Mensch ist mit allen Facetten wahrzunehmen, während die Hospizbegleiter aufmerksam nachspüren, was das Gegenüber gerade benötigt“, erklärt Kornelia Benig.

Kornelia Benig und Christine Lehner (von links) im „Raum der Stille“ des Odenwald Hospizes. (Bild: Adrian Brosch)

Anspruchsvolle Arbeit
Dem Hospizbegleiter komme dabei die Aufgabe zu, Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige gleichermaßen zu sein und nach deren Vorstellungen unterstützend tätig zu werden. Dafür werden sie in einem umfassenden Qualifizierungskurs auf ihre anspruchsvolle Arbeit vorbereitet.
„Wichtige Ansätze sind dabei der Umgang mit den Verlusten in der eigenen Biographie und die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Außerdem ist es wichtig, regelmäßig an Fortbildungen teilzunehmen“, schildert Benig, die durch Verlusterfahrungen in der eigenen Familie zur Hospizarbeit gekommen ist. „Sterben und Tod gehören zum Leben“, merkt sie an und betont, sich als Wegbegleiterin der Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu sehen. Um die Qualifizierung zu erlangen, müsse man jedoch auch diverse persönliche Kompetenzen mitbringen: „Wichtig sind Empathie, Offenheit, Toleranz und Verlässlichkeit sowie die Bereitschaft zu absoluter Verschwiegenheit“, führt sie aus.
Selbst erlebe sie es als Bereicherung, jemanden auf seinem letzten Weg unterstützen zu können. „Dabei wird oft eine enge Beziehung aufgebaut. Stirbt die Person, macht das natürlich traurig. Wenn es einem gelingt, einen guten Abschied zu ermöglichen, ist das aber tröstlich“, berichtet sie aus ihren Erfahrungen.
Besonders tragisch für sie persönlich seien Fälle, in denen junge Menschen sterben und womöglich Kinder zurücklassen. „Es besteht aber die Möglichkeit, in der Supervision über belastende Gefühle zu sprechen und sich mit ebenfalls der Schweigepflicht unterliegenden Kolleginnen und Kollegen auszutauschen“, lenkt sie ein und bezeichnet die auf das ganze Familiensystem abgestimmte Hospizarbeit als etabliert.
Etwas bedauert sie aber: „Oft wird die Hospizgruppe erst in der Sterbephase gerufen, doch Hospizbegleitung versteht sich als Lebensbegleitung mit viel Raum für Gespräche über alles, was das Leben ausmacht“, betont Kornelia Benig und verweist auf ihre eigene Erfahrung, nach der Betroffene mit Außenstehenden wie Pflegekräften oder Hospizbegleitern häufig offener und freier sprechen können als mit Angehörigen. „Oft wollen sie ihre Familie nicht mit ihren Ängsten und Sorgen zusätzlich belasten.“, informiert sie. Aber nicht nur die Krankheit und die Endlichkeit des Lebens stünden im Fokus – die Gesprächsthemen bestimmt der Betreute. „Was auch immer hochkommt, darf angesprochen werden. Es ist wichtig, aufmerksam und achtsam zu sein. Was gestern gut tat, kann heute unerwünscht sein“, lässt sie wissen und formuliert abschließend einen Wunsch für die Zukunft: „Es würde mich sehr freuen, wenn sich mehr junge Menschen in der Hospizarbeit engagieren würden.“

© Fränkische Nachrichten, April 2021

Seit fast einem Jahr arbeiten die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizes jetzt unter Pandemiebedingungen. „Eine anstrengende Situation“, wie Christine Lehner, Geschäftsführerin des Odenwald Hospizes im Gespräch mit den FN sagte. Seit März gilt für das Personal die Maskenpflicht, seit November muss es eine FFP2-Maske sein. Und mit solch einer Maske acht Stunden mitunter körperlich anstrengend zu arbeiten - „da wissen die Schwestern danach, was sie geleistet haben.“ Und das Personal wird regelmäßig getestet. Mit einem Rachenabstrich alle zwei Tage, den die Pflegekräfte gegenseitig machen dürfen.

Ort der Geborgenheit
„Das Odenwald Hospiz ist ein Ort der Geborgenheit. Im Mittelpunkt unserer Pflege und Betreuung steht der Mensch, um ihm am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen“, so der Text auf der Internetseite des Hospizes. Dieser Anspruch gilt nach wie vor, aber die Rahmenbedingungen haben sich geändert, so Christine Lehner. In Zeiten der Pandemie sind die Besuchsmöglichkeiten von Angehörigen genau geregelt. „Maximal zwei feste Bezugspersonen dürfen kommen, wenn der Gast stabil ist. Mehr Besucher sind möglich, wenn der Gast im Sterben liegt. Dann ist der engste Familienkreis erlaubt.“

Aktuell hatte das Hospiz den Fall eines jungen Mannes, Anfang 30. Freunde durften ihn nicht besuchen. „Kontakt halten ist natürlich auch über soziale Medien möglich, aber das ersetzt nicht das Persönliche“, so die Geschäftsführerin. Nach wie vor geht etwa, dass ein Ehepartner im Hospiz übernachtet. Das ist für den Gast eine große Erleichterung.

Das Wohnzimmer war vor der Pandemie ein gerne genutzter Treffpunkt. Etwa wenn ein Gast in der Nacht gestorben war, dann sind die Angehörigen noch ein wenig mit dem Pflegepersonal zusammen gesessen. „Das hat den Angehörigen Kraft gegeben, in so einer schwierigen Situation.“ Das ist in Zeiten der Pandemie nicht mehr möglich. „Viele Emotionen bleiben auf der Strecke“, sagt Christine Lehner. Eine Begrüßung mit Handschlag ist schon lange kein Thema mehr. Schlimmer ist für sie, dass sich die Menschen nicht mehr nahe kommen dürfen. Gerade in einem Hospiz ein wichtiger Faktor. „Einen Angehörigen nach dem Verlust eines geliebten Menschen nicht zu umarmen oder in den Arm nehmen zu dürfen, um ihm Trost zu spenden, das ist schwer.“

Im Hospiz gilt Maskenpflicht, auch die Besucher dürfen den Gast nur mit Maske besuchen. Da kommen wieder die Emotionen ins Spiel. „Zu sehen sind da die Augen, da kann man schon Gefühle erkennen, aber die ganze emotionale Bandbreite, die ein Gesicht ausdrücken kann, die ist natürlich nicht da.“

Das Hospiz bietet einige Veranstaltungen, die den Angehörigen Trost und etwas Zuversicht spenden. Etwa die regelmäßige Gedenkfeier. „Das ist ein wichtiger Tag für die Angehörigen, um noch einmal Abschied zu nehmen, an dem Ort, an dem der Angehörige gestorben ist. Aber es ist auch für das Personal ein wichtiger Tag. Der Tag bildet einen Abschluss.“

Keine Gedenkfeier
Die letzte Feier fand im November 2019 statt. Für die Gedenkfeier im März 2020 waren die Einladungen schon verschickt – dann kam die Pandemie und hat auch das verhindert. Wann die nächste Feier stattfinden kann, da wagt sie keine Prognose…

Wie es nach Corona weitergeht, da macht sich die Geschäftsführerin auch so ihre Gedanken. „Ich bin mir sicher, dass unser Haus irgendwann wieder ein Ort der Begegnungen sein wird. Für den Moment bleibt es ein Ort der Geborgenheit und Fürsorge“. Nach der Pandemie soll es wieder Platz für die Trauer der Zurückbleibenden geben. So plane man zum Beispiel ein Trauercafé für trauernde Angehörige ehemaliger Gäste. „Das Personal ist motiviert, auch in diesen schwierigen Zeiten“, sagt Christine Lehner abschließend. „Dass aber nicht mehr so viel Nähe möglich ist, das macht die Aufgabe nicht leichter.“

Begleiten die Gäste im Hospiz (von links): die Geschäftsführerin Christine Lehner, die Pflegefachkräfte Karin Schmitt, Yvonne Erbacher, Miriam Gramlich und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Carola Meyer. (Bild: Ralf Marker)
© Fränkische Nachrichten, Februar 2021

Ariane und Jürgen Weckbach übergaben an Geschäftsführerin Christine Lehner eine Spende über 1425 Euro.

Das Geld ist das Resultat einer Spendenaktion, die Ariane und Jürgen Weckbach ins Leben gerufen haben. Ihnen gehört das „Amerikanische Haus“ in der Nachbarschaft des Odenwald Hospiz. Und das ist in jedem Jahr zur Weihnachtszeit ein Blickfang und zieht viele Besucher an. Nicht nur aus Walldürn, sondern auch aus der Region und darüber hinaus.

Seit der Weihnachtszeit 2019 nutzt das Ehepaar diesen Zulauf, um Spenden für das Odenwald-Hospiz zu sammeln. „Das ist uns eine Herzenssache. Immer wieder kriegen wir mit, wie schwer es für solche Organisationen ist zu überleben“, sagte Jürgen Weckbach bei der Übergabe.

Dafür stand eine Spendenbox mit Infoschild vor dem Haus, in die Besucher eine Spende legen konnten.

Bares in die Box

Die Aktion fand zum zweiten Mal statt. 2020 überreichte das Ehepaar aus der Weihnachtsaktion 2019 dem Hospiz so eine Spende in Höhe von 416 Euro. Auch in diesem Winter stand die Box wieder für Spenden bereit. Und das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen: 1425 Euro kamen zusammen. Das Geld haben sie an Christine Lehner, die Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, übergeben. Die freute sich über die Spende aus der Nachbarschaft, „das ist uns wichtig“.

Das weihnachtliche Haus lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher nach Walldürn, manche schauen sich das Haus beim Spazierengang an, andere kommen aus anderen Orten angefahren. „Wir beobachten immer wieder Autos aus der weiteren Umgebung Richtung Miltenberg, die an unserem Haus anhalten und Fotos machen“, erzählt Jürgen Weckbach. Auch Stuttgarter und Frankfurter Nummernschilder waren schon zu sehen. Und einmal ist ein Mann vor dem beleuchteten Haus vor einer Frau auf die Knie gegangen und hat ihr einen Heiratsantrag gemacht, berichteten die Weckbachs von einer romantischen Szene.

Eine Einzelspende über 270 Mark haben die Weckbachs ebenfalls in der Box gefunden. „Das haben wir dann zum Wechseln auf die Bank gebracht. Es waren genau 138,04 Euro“, sagte Ariane Weckbach mit einem Schmunzeln.

Aber nicht nur Bares haben sie in der Spendenbox gefunden. Es lagen auch Wunschzettel darin, mit Namen und Adresse. Und so haben die Weckbachs Spielzeug ihres mittlerweile großen Patenkindes eingepackt und am 24. Dezember an der angegebenen Adresse ein goldenes Paket vorbei gebracht und damit Kindern eine schöne Bescherung bereiter. Als Dank gab es einen Brief und eine Kerze, erzählten bei der Spendenübergabe eine schöne und anrührende Geschichte.

Und die Spendenaktion wird es auch in diesem Jahr wieder an Weihnachten geben. „Die Spendenbox wird wieder aufgestellt und den Erlös bekommt wieder das Hospiz. „Das ist eine wichtige Einrichtung, die Unterstützung verdient“, sagten Ariane und Jürgen Weckbach.

Spenden kamen aber nicht nur aus der Region. Der Musiker Jürgen Weckbach gab in der Weihnachtszeit online in der Gruppe „Elvis and friends across the world“ regelmäßig Konzerte (die FN berichteten). Die Musiker der Gruppe boten virtuelle Live-Konzerte von Elvis Tribut-Künstlern (ETA’s) an. Weckbach hat die Plattform genutzt und die Spendenaktion für den guten Zweck angesprochen – und als Ergebnis gab es sogar Spenden aus England und den USA.

Ariane und Jürgen Weckbach (rechts) übergaben eine Spende an Christine Lehner vom Odenwald Hospiz. ( Bild: Ralf Marker)
© Fränkische Nachrichten, Januar 2021

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Odenwald Hospiz, in deren Mittelpunkt die Tätigkeits- und Rechenschaftsberichte des Vorsitzenden Helmut Greulich und der Schatzmeisterin Rosemarie Breunig standen, fand am Donnerstag im Hotel-Landgasthof „Zum Riesen“ statt.

201 Mitglieder

Zehn neue Mitglieder und Paten sind seit der letzten Jahreshauptversammlung hinzugekommen. Somit zählt der Förderverein derzeit insgesamt 201 Mitglieder. Dass die Zahl der Mitglieder – wenn auch langsam – weiter zunehme und die Neuzugänge die Austritte und die immer häufigeren Abgänge durch Tod mehr als ausgleichen würden, freue ihn sehr. Es zeige doch, dass die Hospiz-Idee sich immer weiter verbreite. Ein wichtiger Grund dafür seien die guten Erfahrungen, die die Bevölkerung mit der Arbeit des Hospiz mache.

Im folgenden sodann näher auf die Aktivitäten des Fördervereins eingehend, zeigte Greulich, dass drei Ereignisse im Jahr 2019 noch einmal besonders erwähnt werden sollten: Die am 13. Oktober in der Kapelle Maria Rast durchgeführte Informationsveranstaltung, das in der Walldürner Nibelungenhalle veranstaltete Benefizkonzert mit dem „Heeresmusikkorps 12“ aus Veitshöchheim zu Gunsten des Odenwald Hospizes. In der Kapelle Maria Rast hat eine vorweihnachtliche Veranstaltung mit dem Titel „Von Engeln und Eseln“ mit Pater Andreas Knapp und Mitwirkenden der Städtischen Musikschule Walldürn stattgefunden.

Die Dankesworte des Vorsitzenden galten insbesondere denjenigen, die durch ihre Hilfe bei den zahlreichen Veranstaltungen mit dazu beitrugen, den Hospizgedanken zu verbreiten und das Odenwald Hospiz in der Öffentlichkeit zu vertreten. Er dankte zudem der Stadt Walldürn und dem Neckar-Odenwald-Kreis, die das Odenwald Hospiz wie schon in den vergangenen Jahren mit jeweils 10 000 Euro unterstützten.

Nach dem Tätigkeitsbericht erstattete Schatzmeisterin Rosemarie Breunig den erfreulichen Kassenbericht, während im Anschluss daran die beiden Kassenprüfer Achim Günther und Bernhard Schirmer der Kassenwartin eine einwandfreie und tadellose Kassen- und Buchführung bestätigten und deshalb auch die Entlastung der Schatzmeisterin sowie der gesamten Vorstandschaft vorschlugen, die auf Antrag von Bürgermeister Markus Günther auch einstimmig erfolgten.

Es folgten die Wahlen und Bürgermeister Markus Günther dankte als Wahlleiter insbesondere noch einmal dem ersten Vorsitzenden Helmut Greulich für dessen vorbildliches, beispielhaftes und unermüdliches ehrenamtliches Engagement an der Spitze des Fördervereins, ebenso aber auch allen weiteren Vorstands- und Beiratsmitgliedern.

Einstimmig wiedergewählt

Bei den folgenden Wahlen der Vorstandschaft wurden Heinrich Hennig wieder als zweiter Vorsitzender und Achim Ullrich als Schriftführer für weitere zwei Jahre in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Komplettiert wird die Vorstandschaft durch den ersten Vorsitzenden Helmut Greulich, Schatzmeisterin Rosemarie Breunig sowie die beiden Kassenprüfer Achim Günther und Bernhard Schirmer.

Wie Günther in seinem Grußwort betonte, gehöre der Tod ebenso zum Leben wie die Geburt und das Altern. Das Odenwald Hospiz begleite seit nunmehr fünf Jahren sterbende Menschen und deren Angehörige auf dem letztem Weg und er bezeichnete es deshalb als „segensreiche Einrichtung“, in der das Personal eine hervorragende Arbeit leiste. Man ermögliche den Gästen ihren letzten Lebensabschnitt in Würde zu verbringen.

Abschließend dankte Bürgermeisterstellvertreter Herbert Kilian noch einmal allen haupt- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern für deren Engagement und großartigen Arbeitseinsatz zum Wohle des Odenwald Hospizes.

© Fränkische Nachrichten, März 2020

Große Freude im Odenwald Hospiz: Dort überreichte am Mittwochnachmittag Uschi Stich von der Firma Weihnachtsbaum-Stich aus Steinbach (Mudau) zusammen mit Ester Weikert einen Spendenscheck in Höhe von 1300 Euro.

Seit zwölf Jahren findet am dritten Adventssonntag auf dem Anwesen des auf das Heranziehen von Weihnachtsbäumen spezialisierten Familienbetriebs ein großes Hoffest statt. Der Reinerlös aus der von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützten Bewirtung kommt jeweils sozial-caritativen Einrichtungen zugute.

Seit drei Jahren dürfen sich das Odenwald Hospiz in Walldürn und der Kinderhospizdienst in Miltenberg über jeweils die Hälfte des erwirtschafteten Betrags freuen.

Christine Lehner, Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, und Pflegedienstleiterin Magdalena Bauer dankten für die großzügige Spende, die den Bewohnern der Einrichtung zugute kommen wird.

Uschi Stich (Zweite von links) und Ester Weikert (Dritte von links) überreichten eine Spende in Höhe von 1300 Euro an das Odenwald Hospiz. (Bild: Bernd Stieglmeier)
© Fränkische Nachrichten, 31. Januar 2020

Das Personal des Krankenhauses Hardheim hat den Erlös der Weihnachtstombola dem Odenwald Hospiz gespendet. (Bild: Bernd Stieglmeier)

Große Freude im Odenwald Hospiz Walldürn: Dort überreichten die Personalratsvorsitzende des Krankenhauses Hardheim, Nicole Hellmuth, sowie deren Stallvertreter Franco Forger, in Begleitung des Verwaltungsleiters des Krankenhausverbandes Hardheim-Walldürn, Ludwig Schön einen Spendenscheck von 500 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins der Odenwald Hospiz Walldürn, Helmut Greulich, den Vorsitzenden des Hospiz, Herbert Kilian sowie an die Geschäftsführerin des Hospiz, Christine Lehner und Gesellschafterin Christa Weiß.
Nicole Hellmuth sagte, das Personal des Krankenhauses habe beschlossen, die im Juli letzten Jahres geborene Idee in die Tat umzusetzen und dem Hospiz den bei der Weihnachtsfeier 2019 des Krankenhauspersonals erzielten finanziellen Erlös aus der Weihnachtstombola von 500 Euro zukommen zu lassen.

Durch Einrichtung geführt
Christine Lehner führte die Gäste durch die Einrichtung und machte deutlich, dass das Odenwald Hospiz ein Ort der Geborgenheit ist und im Mittelpunkt der dortigen Pflege und Betreuung der Mensch steht, um ihm am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen.

Scheck überreicht
Anschließend überreichten Nicole Hellmuth und Franco Forger den Scheck an Helmut Greulich. Der bedankte sich für die großzügige Spende, die den Bewohnern des Odenwald Hospizes zugute kommen wird.

Und die Spende wird mit dazu beitragen, dass das Odenwald Hospiz das Minimum von mindestens fünf Prozent der jährlichen Betriebskosten durch Spenden selbst abdecken kann.

© Fränkische Nachrichten, 28. Januar 2020