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„WOCHE FÜR DAS LEBEN“: FN sprachen mit Christine Lehner und Kornelia Benig über das „Leben im Sterben“ Thema, das „bei uns allgegenwärtig ist“
„Was auch immer hochkommt, darf angesprochen werden. Es ist wichtig, aufmerksam und achtsam zu sein.“ Kornelia Benig, ehrenamtliche Hospizbegleiterin bei der Hospizgruppe Hardheim, weiß, worauf es ankommt.
Vom 17. bis zum 24. April läuft die „Woche für das Leben 2021“: In diesem Jahr beschäftigt sich die Initiative der katholischen und evangelischen Kirche Deutschlands mit dem „Leben im Sterben“.
Beide Begriffe nehmen in dieser Kombination einen hohen Stellenwert sowohl im Walldürner Odenwald Hospiz als auch in der Arbeit der ambulanten Hospizgruppe Hardheim im Verein „Dienst am Nächsten“ ein. Die Fränkischen Nachrichten sprachen mit Christine Lehner, Geschäftsführerin Odenwald Hospiz, sowie Kornelia Benig, ehrenamtliche Hospizbegleiterin bei der Hospizgruppe Hardheim und im Odenwald Hospiz, über das „Leben im Sterben“.

Zuwendung und Geborgenheit
„Das diesjährige Thema der Woche ist bei uns allgegenwärtig“, erklärt Christine Lehner und erinnert an den Leitgedanken der 2014 eröffneten Einrichtung, in der 20 hauptamtliche Pflegekräfte, vier hauptamtliche Hauswirtschaftskräfte und etwa 15 ehrenamtliche Helfer in diversen Bereichen tätig sind.
„Unser Motto besteht darin, dass die letzte verbleibende Zeit gut verbracht wird, der Mensch und seine Bedürfnisse als Ganzes betrachtet werden und kein Reduzieren auf die Krankheit erfolgt“, betont sie.
So werde jeder Gast unabhängig seiner gesellschaftlichen Stellung, seines Glaubens und seiner Ansichten angenommen: „Das gehört zu unserem Verständnis von Nächstenliebe“, schildert Lehner, stellt jedoch klar, dass das Hospiz keine religiös motivierte Institution sei.
Persönlich hoffe sie, dass die „Woche für das Leben“ Tod, Abschied und Sterben als große Tabuthemen der Gesellschaft wieder mehr im Alltag vergegenwärtigen könne. „Hospize sollen nicht als Ort der Angst gesehen werden, sondern als Stätten von Zuwendung, Geborgenheit und Fürsorge sowie der Begegnung“, schildert sie.

In Walldürn stehen insgesamt zehn Einzelzimmer mit eigener Terrasse zur Verfügung; die Verweildauer der Gäste variiere je nach Stadium der Erkrankung: „Der kürzeste Aufenthalt dauerte keine Stunde, der Längste 16 Monate“, informiert die Geschäftsführerin. Wichtigstes Ziel: Jedem Gast „eine gute Zeit in Gemeinschaft, bei gutem Essen und liebevoller Begleitung durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie erfahrene Palliativmediziner“ zu ermöglichen.
Das Einzugsgebiet erstreckt sich dabei auf den Neckar-Odenwald-Kreis, den Main-Tauber-Kreis sowie die benachbarten bayrischen Landkreise Miltenberg und Aschaffenburg.
Einen anderen Weg, den der Sterbebegleitung im häuslichen Umfeld, im Pflegeheim oder im Krankenhaus, verfolgt die ursprünglich von Diakon Franz Greulich gegründete ambulante Hospizgruppe Hardheim.
Ihre Intention deckt sich mit dem Hintergrund des Stationären Hospizes: „Der Mensch ist mit allen Facetten wahrzunehmen, während die Hospizbegleiter aufmerksam nachspüren, was das Gegenüber gerade benötigt“, erklärt Kornelia Benig.

Kornelia Benig und Christine Lehner (von links) im „Raum der Stille“ des Odenwald Hospizes. (Bild: Adrian Brosch)

Anspruchsvolle Arbeit
Dem Hospizbegleiter komme dabei die Aufgabe zu, Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige gleichermaßen zu sein und nach deren Vorstellungen unterstützend tätig zu werden. Dafür werden sie in einem umfassenden Qualifizierungskurs auf ihre anspruchsvolle Arbeit vorbereitet.
„Wichtige Ansätze sind dabei der Umgang mit den Verlusten in der eigenen Biographie und die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit. Außerdem ist es wichtig, regelmäßig an Fortbildungen teilzunehmen“, schildert Benig, die durch Verlusterfahrungen in der eigenen Familie zur Hospizarbeit gekommen ist. „Sterben und Tod gehören zum Leben“, merkt sie an und betont, sich als Wegbegleiterin der Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu sehen. Um die Qualifizierung zu erlangen, müsse man jedoch auch diverse persönliche Kompetenzen mitbringen: „Wichtig sind Empathie, Offenheit, Toleranz und Verlässlichkeit sowie die Bereitschaft zu absoluter Verschwiegenheit“, führt sie aus.
Selbst erlebe sie es als Bereicherung, jemanden auf seinem letzten Weg unterstützen zu können. „Dabei wird oft eine enge Beziehung aufgebaut. Stirbt die Person, macht das natürlich traurig. Wenn es einem gelingt, einen guten Abschied zu ermöglichen, ist das aber tröstlich“, berichtet sie aus ihren Erfahrungen.
Besonders tragisch für sie persönlich seien Fälle, in denen junge Menschen sterben und womöglich Kinder zurücklassen. „Es besteht aber die Möglichkeit, in der Supervision über belastende Gefühle zu sprechen und sich mit ebenfalls der Schweigepflicht unterliegenden Kolleginnen und Kollegen auszutauschen“, lenkt sie ein und bezeichnet die auf das ganze Familiensystem abgestimmte Hospizarbeit als etabliert.
Etwas bedauert sie aber: „Oft wird die Hospizgruppe erst in der Sterbephase gerufen, doch Hospizbegleitung versteht sich als Lebensbegleitung mit viel Raum für Gespräche über alles, was das Leben ausmacht“, betont Kornelia Benig und verweist auf ihre eigene Erfahrung, nach der Betroffene mit Außenstehenden wie Pflegekräften oder Hospizbegleitern häufig offener und freier sprechen können als mit Angehörigen. „Oft wollen sie ihre Familie nicht mit ihren Ängsten und Sorgen zusätzlich belasten.“, informiert sie. Aber nicht nur die Krankheit und die Endlichkeit des Lebens stünden im Fokus – die Gesprächsthemen bestimmt der Betreute. „Was auch immer hochkommt, darf angesprochen werden. Es ist wichtig, aufmerksam und achtsam zu sein. Was gestern gut tat, kann heute unerwünscht sein“, lässt sie wissen und formuliert abschließend einen Wunsch für die Zukunft: „Es würde mich sehr freuen, wenn sich mehr junge Menschen in der Hospizarbeit engagieren würden.“

© Fränkische Nachrichten, April 2021

Seit fast einem Jahr arbeiten die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizes jetzt unter Pandemiebedingungen. „Eine anstrengende Situation“, wie Christine Lehner, Geschäftsführerin des Odenwald Hospizes im Gespräch mit den FN sagte. Seit März gilt für das Personal die Maskenpflicht, seit November muss es eine FFP2-Maske sein. Und mit solch einer Maske acht Stunden mitunter körperlich anstrengend zu arbeiten - „da wissen die Schwestern danach, was sie geleistet haben.“ Und das Personal wird regelmäßig getestet. Mit einem Rachenabstrich alle zwei Tage, den die Pflegekräfte gegenseitig machen dürfen.

Ort der Geborgenheit
„Das Odenwald Hospiz ist ein Ort der Geborgenheit. Im Mittelpunkt unserer Pflege und Betreuung steht der Mensch, um ihm am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen“, so der Text auf der Internetseite des Hospizes. Dieser Anspruch gilt nach wie vor, aber die Rahmenbedingungen haben sich geändert, so Christine Lehner. In Zeiten der Pandemie sind die Besuchsmöglichkeiten von Angehörigen genau geregelt. „Maximal zwei feste Bezugspersonen dürfen kommen, wenn der Gast stabil ist. Mehr Besucher sind möglich, wenn der Gast im Sterben liegt. Dann ist der engste Familienkreis erlaubt.“

Aktuell hatte das Hospiz den Fall eines jungen Mannes, Anfang 30. Freunde durften ihn nicht besuchen. „Kontakt halten ist natürlich auch über soziale Medien möglich, aber das ersetzt nicht das Persönliche“, so die Geschäftsführerin. Nach wie vor geht etwa, dass ein Ehepartner im Hospiz übernachtet. Das ist für den Gast eine große Erleichterung.

Das Wohnzimmer war vor der Pandemie ein gerne genutzter Treffpunkt. Etwa wenn ein Gast in der Nacht gestorben war, dann sind die Angehörigen noch ein wenig mit dem Pflegepersonal zusammen gesessen. „Das hat den Angehörigen Kraft gegeben, in so einer schwierigen Situation.“ Das ist in Zeiten der Pandemie nicht mehr möglich. „Viele Emotionen bleiben auf der Strecke“, sagt Christine Lehner. Eine Begrüßung mit Handschlag ist schon lange kein Thema mehr. Schlimmer ist für sie, dass sich die Menschen nicht mehr nahe kommen dürfen. Gerade in einem Hospiz ein wichtiger Faktor. „Einen Angehörigen nach dem Verlust eines geliebten Menschen nicht zu umarmen oder in den Arm nehmen zu dürfen, um ihm Trost zu spenden, das ist schwer.“

Im Hospiz gilt Maskenpflicht, auch die Besucher dürfen den Gast nur mit Maske besuchen. Da kommen wieder die Emotionen ins Spiel. „Zu sehen sind da die Augen, da kann man schon Gefühle erkennen, aber die ganze emotionale Bandbreite, die ein Gesicht ausdrücken kann, die ist natürlich nicht da.“

Das Hospiz bietet einige Veranstaltungen, die den Angehörigen Trost und etwas Zuversicht spenden. Etwa die regelmäßige Gedenkfeier. „Das ist ein wichtiger Tag für die Angehörigen, um noch einmal Abschied zu nehmen, an dem Ort, an dem der Angehörige gestorben ist. Aber es ist auch für das Personal ein wichtiger Tag. Der Tag bildet einen Abschluss.“

Keine Gedenkfeier
Die letzte Feier fand im November 2019 statt. Für die Gedenkfeier im März 2020 waren die Einladungen schon verschickt – dann kam die Pandemie und hat auch das verhindert. Wann die nächste Feier stattfinden kann, da wagt sie keine Prognose…

Wie es nach Corona weitergeht, da macht sich die Geschäftsführerin auch so ihre Gedanken. „Ich bin mir sicher, dass unser Haus irgendwann wieder ein Ort der Begegnungen sein wird. Für den Moment bleibt es ein Ort der Geborgenheit und Fürsorge“. Nach der Pandemie soll es wieder Platz für die Trauer der Zurückbleibenden geben. So plane man zum Beispiel ein Trauercafé für trauernde Angehörige ehemaliger Gäste. „Das Personal ist motiviert, auch in diesen schwierigen Zeiten“, sagt Christine Lehner abschließend. „Dass aber nicht mehr so viel Nähe möglich ist, das macht die Aufgabe nicht leichter.“

Begleiten die Gäste im Hospiz (von links): die Geschäftsführerin Christine Lehner, die Pflegefachkräfte Karin Schmitt, Yvonne Erbacher, Miriam Gramlich und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Carola Meyer. (Bild: Ralf Marker)
© Fränkische Nachrichten, Februar 2021

Ariane und Jürgen Weckbach übergaben an Geschäftsführerin Christine Lehner eine Spende über 1425 Euro.

Das Geld ist das Resultat einer Spendenaktion, die Ariane und Jürgen Weckbach ins Leben gerufen haben. Ihnen gehört das „Amerikanische Haus“ in der Nachbarschaft des Odenwald Hospiz. Und das ist in jedem Jahr zur Weihnachtszeit ein Blickfang und zieht viele Besucher an. Nicht nur aus Walldürn, sondern auch aus der Region und darüber hinaus.

Seit der Weihnachtszeit 2019 nutzt das Ehepaar diesen Zulauf, um Spenden für das Odenwald-Hospiz zu sammeln. „Das ist uns eine Herzenssache. Immer wieder kriegen wir mit, wie schwer es für solche Organisationen ist zu überleben“, sagte Jürgen Weckbach bei der Übergabe.

Dafür stand eine Spendenbox mit Infoschild vor dem Haus, in die Besucher eine Spende legen konnten.

Bares in die Box

Die Aktion fand zum zweiten Mal statt. 2020 überreichte das Ehepaar aus der Weihnachtsaktion 2019 dem Hospiz so eine Spende in Höhe von 416 Euro. Auch in diesem Winter stand die Box wieder für Spenden bereit. Und das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen: 1425 Euro kamen zusammen. Das Geld haben sie an Christine Lehner, die Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, übergeben. Die freute sich über die Spende aus der Nachbarschaft, „das ist uns wichtig“.

Das weihnachtliche Haus lockt jedes Jahr zahlreiche Besucher nach Walldürn, manche schauen sich das Haus beim Spazierengang an, andere kommen aus anderen Orten angefahren. „Wir beobachten immer wieder Autos aus der weiteren Umgebung Richtung Miltenberg, die an unserem Haus anhalten und Fotos machen“, erzählt Jürgen Weckbach. Auch Stuttgarter und Frankfurter Nummernschilder waren schon zu sehen. Und einmal ist ein Mann vor dem beleuchteten Haus vor einer Frau auf die Knie gegangen und hat ihr einen Heiratsantrag gemacht, berichteten die Weckbachs von einer romantischen Szene.

Eine Einzelspende über 270 Mark haben die Weckbachs ebenfalls in der Box gefunden. „Das haben wir dann zum Wechseln auf die Bank gebracht. Es waren genau 138,04 Euro“, sagte Ariane Weckbach mit einem Schmunzeln.

Aber nicht nur Bares haben sie in der Spendenbox gefunden. Es lagen auch Wunschzettel darin, mit Namen und Adresse. Und so haben die Weckbachs Spielzeug ihres mittlerweile großen Patenkindes eingepackt und am 24. Dezember an der angegebenen Adresse ein goldenes Paket vorbei gebracht und damit Kindern eine schöne Bescherung bereiter. Als Dank gab es einen Brief und eine Kerze, erzählten bei der Spendenübergabe eine schöne und anrührende Geschichte.

Und die Spendenaktion wird es auch in diesem Jahr wieder an Weihnachten geben. „Die Spendenbox wird wieder aufgestellt und den Erlös bekommt wieder das Hospiz. „Das ist eine wichtige Einrichtung, die Unterstützung verdient“, sagten Ariane und Jürgen Weckbach.

Spenden kamen aber nicht nur aus der Region. Der Musiker Jürgen Weckbach gab in der Weihnachtszeit online in der Gruppe „Elvis and friends across the world“ regelmäßig Konzerte (die FN berichteten). Die Musiker der Gruppe boten virtuelle Live-Konzerte von Elvis Tribut-Künstlern (ETA’s) an. Weckbach hat die Plattform genutzt und die Spendenaktion für den guten Zweck angesprochen – und als Ergebnis gab es sogar Spenden aus England und den USA.

Ariane und Jürgen Weckbach (rechts) übergaben eine Spende an Christine Lehner vom Odenwald Hospiz. ( Bild: Ralf Marker)
© Fränkische Nachrichten, Januar 2021

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Odenwald Hospiz, in deren Mittelpunkt die Tätigkeits- und Rechenschaftsberichte des Vorsitzenden Helmut Greulich und der Schatzmeisterin Rosemarie Breunig standen, fand am Donnerstag im Hotel-Landgasthof „Zum Riesen“ statt.

201 Mitglieder

Zehn neue Mitglieder und Paten sind seit der letzten Jahreshauptversammlung hinzugekommen. Somit zählt der Förderverein derzeit insgesamt 201 Mitglieder. Dass die Zahl der Mitglieder – wenn auch langsam – weiter zunehme und die Neuzugänge die Austritte und die immer häufigeren Abgänge durch Tod mehr als ausgleichen würden, freue ihn sehr. Es zeige doch, dass die Hospiz-Idee sich immer weiter verbreite. Ein wichtiger Grund dafür seien die guten Erfahrungen, die die Bevölkerung mit der Arbeit des Hospiz mache.

Im folgenden sodann näher auf die Aktivitäten des Fördervereins eingehend, zeigte Greulich, dass drei Ereignisse im Jahr 2019 noch einmal besonders erwähnt werden sollten: Die am 13. Oktober in der Kapelle Maria Rast durchgeführte Informationsveranstaltung, das in der Walldürner Nibelungenhalle veranstaltete Benefizkonzert mit dem „Heeresmusikkorps 12“ aus Veitshöchheim zu Gunsten des Odenwald Hospizes. In der Kapelle Maria Rast hat eine vorweihnachtliche Veranstaltung mit dem Titel „Von Engeln und Eseln“ mit Pater Andreas Knapp und Mitwirkenden der Städtischen Musikschule Walldürn stattgefunden.

Die Dankesworte des Vorsitzenden galten insbesondere denjenigen, die durch ihre Hilfe bei den zahlreichen Veranstaltungen mit dazu beitrugen, den Hospizgedanken zu verbreiten und das Odenwald Hospiz in der Öffentlichkeit zu vertreten. Er dankte zudem der Stadt Walldürn und dem Neckar-Odenwald-Kreis, die das Odenwald Hospiz wie schon in den vergangenen Jahren mit jeweils 10 000 Euro unterstützten.

Nach dem Tätigkeitsbericht erstattete Schatzmeisterin Rosemarie Breunig den erfreulichen Kassenbericht, während im Anschluss daran die beiden Kassenprüfer Achim Günther und Bernhard Schirmer der Kassenwartin eine einwandfreie und tadellose Kassen- und Buchführung bestätigten und deshalb auch die Entlastung der Schatzmeisterin sowie der gesamten Vorstandschaft vorschlugen, die auf Antrag von Bürgermeister Markus Günther auch einstimmig erfolgten.

Es folgten die Wahlen und Bürgermeister Markus Günther dankte als Wahlleiter insbesondere noch einmal dem ersten Vorsitzenden Helmut Greulich für dessen vorbildliches, beispielhaftes und unermüdliches ehrenamtliches Engagement an der Spitze des Fördervereins, ebenso aber auch allen weiteren Vorstands- und Beiratsmitgliedern.

Einstimmig wiedergewählt

Bei den folgenden Wahlen der Vorstandschaft wurden Heinrich Hennig wieder als zweiter Vorsitzender und Achim Ullrich als Schriftführer für weitere zwei Jahre in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Komplettiert wird die Vorstandschaft durch den ersten Vorsitzenden Helmut Greulich, Schatzmeisterin Rosemarie Breunig sowie die beiden Kassenprüfer Achim Günther und Bernhard Schirmer.

Wie Günther in seinem Grußwort betonte, gehöre der Tod ebenso zum Leben wie die Geburt und das Altern. Das Odenwald Hospiz begleite seit nunmehr fünf Jahren sterbende Menschen und deren Angehörige auf dem letztem Weg und er bezeichnete es deshalb als „segensreiche Einrichtung“, in der das Personal eine hervorragende Arbeit leiste. Man ermögliche den Gästen ihren letzten Lebensabschnitt in Würde zu verbringen.

Abschließend dankte Bürgermeisterstellvertreter Herbert Kilian noch einmal allen haupt- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern für deren Engagement und großartigen Arbeitseinsatz zum Wohle des Odenwald Hospizes.

© Fränkische Nachrichten, März 2020

Große Freude im Odenwald Hospiz: Dort überreichte am Mittwochnachmittag Uschi Stich von der Firma Weihnachtsbaum-Stich aus Steinbach (Mudau) zusammen mit Ester Weikert einen Spendenscheck in Höhe von 1300 Euro.

Seit zwölf Jahren findet am dritten Adventssonntag auf dem Anwesen des auf das Heranziehen von Weihnachtsbäumen spezialisierten Familienbetriebs ein großes Hoffest statt. Der Reinerlös aus der von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützten Bewirtung kommt jeweils sozial-caritativen Einrichtungen zugute.

Seit drei Jahren dürfen sich das Odenwald Hospiz in Walldürn und der Kinderhospizdienst in Miltenberg über jeweils die Hälfte des erwirtschafteten Betrags freuen.

Christine Lehner, Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, und Pflegedienstleiterin Magdalena Bauer dankten für die großzügige Spende, die den Bewohnern der Einrichtung zugute kommen wird.

Uschi Stich (Zweite von links) und Ester Weikert (Dritte von links) überreichten eine Spende in Höhe von 1300 Euro an das Odenwald Hospiz. (Bild: Bernd Stieglmeier)
© Fränkische Nachrichten, 31. Januar 2020

Das Personal des Krankenhauses Hardheim hat den Erlös der Weihnachtstombola dem Odenwald Hospiz gespendet. (Bild: Bernd Stieglmeier)

Große Freude im Odenwald Hospiz Walldürn: Dort überreichten die Personalratsvorsitzende des Krankenhauses Hardheim, Nicole Hellmuth, sowie deren Stallvertreter Franco Forger, in Begleitung des Verwaltungsleiters des Krankenhausverbandes Hardheim-Walldürn, Ludwig Schön einen Spendenscheck von 500 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins der Odenwald Hospiz Walldürn, Helmut Greulich, den Vorsitzenden des Hospiz, Herbert Kilian sowie an die Geschäftsführerin des Hospiz, Christine Lehner und Gesellschafterin Christa Weiß.
Nicole Hellmuth sagte, das Personal des Krankenhauses habe beschlossen, die im Juli letzten Jahres geborene Idee in die Tat umzusetzen und dem Hospiz den bei der Weihnachtsfeier 2019 des Krankenhauspersonals erzielten finanziellen Erlös aus der Weihnachtstombola von 500 Euro zukommen zu lassen.

Durch Einrichtung geführt
Christine Lehner führte die Gäste durch die Einrichtung und machte deutlich, dass das Odenwald Hospiz ein Ort der Geborgenheit ist und im Mittelpunkt der dortigen Pflege und Betreuung der Mensch steht, um ihm am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen.

Scheck überreicht
Anschließend überreichten Nicole Hellmuth und Franco Forger den Scheck an Helmut Greulich. Der bedankte sich für die großzügige Spende, die den Bewohnern des Odenwald Hospizes zugute kommen wird.

Und die Spende wird mit dazu beitragen, dass das Odenwald Hospiz das Minimum von mindestens fünf Prozent der jährlichen Betriebskosten durch Spenden selbst abdecken kann.

© Fränkische Nachrichten, 28. Januar 2020

von links nach rechts: Frau Weiß, Herr Hagenmayer, Herr Rau, Frau Lehner, Herr Greulich

Am Montag überreichten der Geschäftsführer der Stadtwerke Walldürn GmbH, Tobias Hagenmeyer sowie Bernhard Rau, Abteilung Marketing/Vertrieb/Energieberatung einen Scheck über 1000 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins des Odenwald Hospiz, Helmut Greulich, sowie an die Geschäftsführerin des Hospiz, Christine Lehner und Gesellschafterin Christa Weiß.

Wie Tobias Hagenmeyer sagte, habe man bei den Stadtwerken im Dezember vergangenen Jahres auf das Versenden von Weihnachtsgeschenken verzichtet und beschlossen, stattdessen dem Odenwald Hospiz eine Spende in Höhe von 1000  Euro zukommen zu lassen.

Christine Lehner führte aus, dass das Odenwald Hospiz ein Ort der Geborgenheit ist und im Mittelpunkt der dortigen Pflege und Betreuung der Mensch steht, um ihm am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde zu ermöglichen. Gepflegt werde dort die wiederentdeckte Tradition des menschlichen Umgangs mit Sterbenden, und das Haus sei ganz ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Patienten, die man als Gäste behandle und Auch so nenne.

Das Haus biete in einer warmen und persönlichen Atmosphäre Platz für zehn Gäste.

Die letzte Wegstrecke vor dem Tod sei es wert, gelebt zu werden. In der Gemeinschaft mit Angehörigen, Freunden und Hospizmitarbeitern könnten sich die Gäste getragen, verstanden und angenommen fühlen. Eine kompetente palliativmedizinische Versorgung ergänze diese Fürsorge, die sich stets an den jeweiligen Bedürfnissen des Hospizgastes orientiere. Anschließend überreichte Tobias Hagenmeyer den Scheck an Helmut Greulich. Der bedankte sich für die großzügige Spende, die den Bewohnern des Odenwald Hospizes zugute kommen wird, und die mit dazu beitragen wird, dass das Odenwald Hospiz das Minimum von fünf Prozent der Betriebskosten durch Spenden selbst abdecken kann.

Über einen ganz besonderen Besuch durften wir uns am gestrigen Sonntag freuen.
Familie Weckbach aus unserer Nachbarschaft hat in der Advents- und Weihnachtszeit mit ihrem Weihnachtshaus Spenden für unser Hospiz gesammelt.
Über den stolzen Betrag von 416,09,-€ freute sich das gesamte Team.
Wir sagen von Herzen Danke

Wenn einem demnächst ein knallroter VW Käfer entgegenkommt, könnte es sich dabei um den „Retro-Käfer“ des Möbelhauses Wohnfitz in Walldürn handeln, der anlässlich einer Verlosungsaktion am Samstag einen neuen Besitzer fand. Teilnehmen durfte alle Kunden, die vom 27. Dezember bis 11. Januar einen Einkauf im Wert von mindestens 1250 Euro getätigt hatten.

Neben dem Hauptgewinn durfte sich auch das Odenwald Hospiz in Walldürn freuen, dem pro abgeschlossenem Kaufvertrag zehn Euro als Spende zuflossen.

Am Samstagnachmittag war es soweit: Mit Spannung erwarteten zahlreiche Kunden die Ziehung des Hauptpreises seitens der Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, Christine Lehner, in Zusammenarbeit mit Wolfram Fitz, Geschäftsführer von Möbelfitz.

Über den VW Käfer im Wert von 12 500 Euro dürfen sich Marion Michael und Sebastian Beck aus Buchen freuen, die mit ihrem neuen Vehikel bestimmt zum Hingucker werden.

Freuen darf sich aber auch die Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz’ über die großzügige Spende in Höhe von 4000 Euro seitens des Möbelhauses, nachdem der Geschäftsführer die insgesamt 387 Teilnehmerlose „aufgerundet“ hatte.

Mit Spannung erwarteten zahlreiche Kunden die Ziehung des Hauptpreises seitens der Geschäftsführerin des Odenwald Hospiz, Christine Lehner, in Zusammenarbeit mit Wolfram Fitz, Geschäftsführer von Möbelfitz. (Bild: Klaus Narloch)
© Fränkische Nachrichten, 13. Januar 2020

Am Samstag vor Weihnachten erfreut die Odenwälder Trachtenkapelle schon seit Jahren die Bewohner des Hauses am Limes und die Bewohner des Geriatriezentrums St. Joseph mit weihnachtlichen Weisen. In diesem Jahr besuchten die Musiker mit ihrem Dirigenten Meikel Dörr zum ersten Mal auch die Gäste des Odenwald Hospizes. Die meisten Bewohner hatten sich im weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer versammelt, um den auf der Terrasse spielenden Musikern zu lauschen und das eine oder andere Lied mitzusummen. Als Dank gab es dann für die Musiker einen alkoholfreien Punsch, bevor sie weiterzogen zu ihrer nächsten Station..

Die Trachtenkapelle auf der Terrasse des Hospizes