Förderverein Odenwald Hospiz zog Bilanz

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Odenwald Hospiz fand am Donnerstagabend unter Corona-Bedingungen in der Kapelle Maria Rast statt.

Der Vorsitzenden Helmut Greulich sagte, dass sich seit der letzten Mitgliederversammlung am 12. März 2020 die Anzahl der Mitglieder und Paten um sechs erhöht hat und der Förderverein derzeit 208 Mitglieder hat. Das Odenwald Hospiz habe sich weiter konsolidiert. Die momentane finanzielle Situation des Fördervereins stelle sich sehr gut dar. Laut Gesetz werden 95 Prozent der Betriebskosten eines Hospizes von den Krankenkassen gedeckt. Die restlichen 5 Prozent muss das Hospiz aus eigener Kraft finanzieren. Diese Aufgabe habe der Förderverein bisher in beeindruckender Weise erfüllen können und werde dies sicher auch Zukunft können. Seit Inbetriebnahme des Hospizes vor fast 7 Jahren habe der Förderverein mit über einer halben Million Euro zur Einrichtung und zur Deckung mit Betriebskosten beigetragen. Er dankte allen, die das Hospiz unterstützt haben.

In den zurückliegenden 18 Monaten sei bedingt durch die Corona-Pandemie die Durchführung von Veranstaltungen nicht möglich gewesen und auch für die unmittelbare Zukunft sei noch nichts Konkretes geplant.

Schatzmeisterin Rosemarie Breunig erstattete den Kassenbericht, Kassenrevisor Bernhard Schirmer, der die Kasse zusammen mit Achim Günther geprüft hatte, bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung der Schatzmeisterin sowie des Vorstands, die auf Antrag von Herbert Kilian jeweils einstimmig erfolgte.

Wahlen zum Vorstand

Bei den Teilwahlen wurden Helmut Greulich als Vorsitzender und Rosemarie Breunig als Schatzmeisterin für weitere zwei Jahre einstimmig in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch den 2. Vorsitzenden Heinrich Hennig, Schriftführer Achim Ulrich, und die beiden Kassenrevisoren Achim Günther und Bernhard Schirmer.

Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger bezeichnete das Odenwald Hospiz eine segensreiche Einrichtung, in der das Personal eine hervorragende Arbeit leiste, und in der es den Gästen ermöglicht werde, ihren letzten Lebensabschnitt in Würde zu verbringen. Aber nicht nur den Gästen, sondern auch ihren Angehörigen biete das Hospiz die Möglichkeit, sich einmal in der Pflege zurücknehmen zu können, weil das Pflegepersonal rund um die Uhr kompetent für ihre zu pflegenden Angehörigen da sei. Was hier sowohl von Hauptamtlichen als auch von vielen Ehrenamtlichen mit großem persönlichem Engagement geleistet werde, das sei nicht mit Geld aufzuwiegen.

Der Förderverein würde hierbei stets eine wichtige Rolle spielen, denn er unterstütze das Hospiz in wesentlichem Maße, und die Mitglieder des Fördervereins würden durch ihre Beiträge zur Finanzierung der Einrichtung beitragen.

© Fränkische Nachrichten Oktober 2021