Ein Fest so bunt wie das Leben fand am ersten Juliwochenende auf der alla hopp!-Anlage in Buchen statt. Die Veranstaltung war rundum gelungen und wer mitgefeiert hat, der hat gleichzeitig auch noch etwas Gutes getan.

Mit dem Fest wurden nämlich Projekte der Region unterstützt, der Verein „Lebenshilfe Buchen.“, der Förderverein „Odenwald Hospiz“, Walldürn und der Förderverein des „Kinder- und Frauenschutzhauses“ in Buchen/Mosbach erhielten jeweils 2000 Euro.

„Schönes Fest“
„Es war ein außerordentlich schönes Fest“, waren sich bei der offiziellen Spendenübergabe alle Beteiligten einig. Bei der Erinnerung an die beiden Festivaltage gab es viel Positives zu berichten, alle lobten den gelungenen Verlauf und das vielfältige Angebot und das super Bühnenprogramm.

„Als Fest der Vielfalt und grenzenLos schön“, so fiel auch der Rückblick des „Herz statt Hetze NOK-Teams“ rund um Alexander Weinlein und vom Orga-Team der Stadt Buchen positiv aus. Dank ging an dieser Stelle auch nochmals an alle Helfer und Unterstützer sowie alle Sponsoren, nur durch das Zusammenwirken der vielen Kräfte konnte so ein schönes Fest gefeiert und ein großartiges Ergebnis erzielt werden.

„Mit dem Geld wird viel Gutes bewirkt, es kommt bei Menschen in der Region an“, dankten die Vertreter der bedachten Organisationen. Die Schecks wurden überreicht an den Vorsitzenden der Lebenshilfe Buchen Bernd Rathmann mit Kassiererin Sigrid Ender. Vom Odenwaldhospiz Walldürn freute sich Vorsitzender Helmut Greulich. Vom Vorstandsteam des Kinder- und Frauenschutzhauses Buchen/Mosbach freuten sich Manuela Beyer und Elfriede Schuler über die Unterstützung.

Scheckübergabe: „Lebenshilfe Buchen“, „Odenwald Hospiz“ und das „Kinder- und Frauenschutzhaus“ werden unterstützt. Bild: Stadt Buchen

© Fränkische Nachrichten, Oktober 2022

Ein volles Haus bescherte am Sonntagabend die kurpfälzer Sängerin und Liedermacherin Joana in kongenialer instrumentaler Begleitung durch den Ausnahme-Gitarristen Adax Dörsam in der Kapelle Maria Rast dem Hospizverein und dem Förderverein Odenwald Hospiz als Veranstalter.

Der Gitarrist Adax Dörsam und die Sängerin und Liedermacherin Joana begeisterten ihre Fans in der Kapelle Maria Rast in Walldürn. BILDER: Bernd Stieglmeier

Nach ihrem ersten Auftritt 2016 an gleicher Stelle präsentierte sich Joana dieses Mal mit ihrem neuen Programm „In der Heimat isses schää – Lieder für Eingeborene, Zugezogene und Fortgegangene“. Dabei gelang es ihr immer wieder, Konventionelles mit Kabarettistischem und nachdenkliches Schweigen mit befreiendem Lachen zu konter – sei es in feinstem Hochdeutsch, oder auch in perfektem Kurpfälzisch.

Sowohl die „Dialektfreien“ als auch die „Freunde vun derre schääne Schbrooch“: Ein jeder kam bei dem Konzertabend, der tiefsinnige Texte und Live-Musik vom Feinsten von der ersten bis zur letzten Minute bot, voll auf seine Kosten.

Am Anfang des Konzertabends stand jedoch zunächst das gesprochene Wort. Helmut Greulich, Vorsitzender des Fördervereins „Odenwald-Hospiz Walldürn“, teilte dabei erfreut mit, dass aufgrund dreier großzügiger Spender – darunter Volksbank und Sparkasse – die Kosten des Konzertabends bereits gedeckt seien, so dass die Eintrittsgelder und der Erlös aus der Bewirtung vollständig der Arbeit des Odenwald Hospizes zufließen würden.

Nach der Begrüßung gewährte das erste Lied von Joana über die „kleine Chansonette“ Blicke hinter die Kulissen des Showgeschäfts „als Frau“, das alle Klischees genüsslich auf die Spitze trieb. Dazu gesellte sich ihre markig-mutmachende und in perfektem kurpfälzer Dialekt vorgetragene Refrain-Hymne „Am End von de Nacht werd’s doch widder hell“.

„Bluesig“ wurde es, als die als „Mannemer Bloomaul“ ausgezeichnete Sängerin „Mei Sprooch, ihr Leut, is de Blues – die derf mer net von vorne runner höre“ präsentierte.

Großartigen dann ihr während eines Reha-Aufenthaltes verfasstes Lied über kulinarische Wellness-Wohlfühl-Varianten von Salat für alle Altersgruppen und über ein Spital, „wo man nicht noch mehr Hagebuttentee runterkriegt“ und Schwester Angelina täglich mit der Spritze grüßt.

Poetisch ging es weiter mit einem von Joana rezitierten Gedicht von Sigrid Grabert: „Vom Verschwinden der Gegenwart“. Diesem schloss sich als Liedbeitrag der Ausflug einer jungen Frau aus der Großstadt zu ihrer alten Mutter auf dem Land an. Er machte deutlich, dass der Lebensalltag doch von den einen oder anderen Menschen oftmals aus einer anderen Sicht gesehen wird.

Recht kritische hinterfragte Joana die Tatsache, warum es vielen Menschen oftmals nicht gelingt, mit ihrem Partner im Laufe des Jahres einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen: Ist es der Beruf, ist es die berufliche Karriere – oder was könnten es sonst noch für welche Gründe sein? Zeitkritisch dann auch: „Das Leben ist schaurig, ich fühl mich allein – dein Abgang war kläglich, mein Aufstieg grandios – ich rufe drei Mal Hurra – ich bin dich nun los!“

Grandios und beeindruckend war der solistische Auftritt von Gitarrist Adax Dörsam, der 1974 sein Studium mit dem Schwerpunkt klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim abschloss, danach als Banjospieler im Nationaltheater Mannheim arbeitete und gleichzeitig in Rock- und Bluesbands in der Mannheimer- und Odenwälder Szene sowie von 2009 bis 2011 als festes Mitglied der Band von Xavier Naidoo tätig war. In der Kapelle Maria Rast präsentierte er sein Können mit seiner 22-seidigen Harfen-Zysla mit dem Titel „Wolken-Gespräch“.

Mit der von Joana vorgelesenen Geschichte des Schriftstellers Robert Walser – „Das Lachen“ –, dem Lied „Ich staune bloß“, das sich als augenzwinkernde Ode an die enteilenden Jahre verstand, sowie mit dem Titel „Am End von de Nacht werd’s doch widder hell“, ging es in die Pause.

In die zweite Konzerthälfte startete Joana mit dem Lied „Erst eine Sekunde der Ewigkeit vorbei“. Weiter ging es musikalisch und instrumental mit „Vom Geld“ und „Von den freien Gedanken und vom Grundrecht der Gleichheit und Freiheit“.

Der nächste, von der Sängerin und Liedermacherin textlich völlig abgewandelte und auf original „monnemerisch“ dargebotene Liedbeitrag – „Komm, wir machen eine Reise“ –, erinnerte an die Nachkriegsjahre. Im Anschluss reichte die weitere Themenpalette von der skurrilen Vorstellung vom außergewöhnlichen Gebrauch eines Staubsaugers, „der sogar Sünden saugen kann“, bis hin zu einem hartnäckigen Tierchen, dem Ohrwurm.

Eine gemütliche und zugleich tiefsinnige Botschaft für den Alltag versuchte Joana an diesem Konzertabend mit dem Titel „Wenn ich schlafe, schlafe ich, und wenn ich aufsteh’ steh’ ich auf“ zu vermitteln. Zarte Akkorde von Adax Dörsam setzten hier wieder den treffenden Kontrastpunkt zu den eindringlichen Worten Joanas.

Monumental und unter die Haut gehend das ursprünglich von dem Sänger Otto Reuther stammende und von Joana neu gewandete Lied „Die Geschicht’ vom Herrn Ficht“, mit der Joana aufzuzeigen versuchte, dass Besitz terrorisieren kann.

Seinen Ausklang fand dieses Konzert schließlich mit dem Lied „Vom Froschkönig“, mit dem Gedicht der Schriftstellerin Hilde Domin – „Ziehende Landschaft“ –, sowie mit dem Titellied dieses Konzertabends: „In der Heimat isses schää“.

Nach dem nicht enden wollenden Schlussapplaus folgten mit „Und das Haar hängt nur im Wind“ sowie „Von guten Mächten wunderbar getragen“ zwei Zugaben – die von den beiden Künstlern auf der Bühne nur allzu gern gewährt wurden.

© Fränkische Nachrichten, Oktober 2022

Eine gute Botschaft für alle Liebhaber feinsinniger, dabei auch humorvoller  Lieder mit einem breiten Themenbereich: Die Sängerin und Liedermacherin Joana kommt wieder nach Walldürn und wiederum wird sie kongenial begleitet von dem Ausnahme-Gitarristen Adax Dörsam. Der erste Auftritt dieses großartigen Duos für das Odenwald Hospiz in Walldürn im Jahr 2016 mit dem Programm unter dem Titel „Ich staune bloß“ war damals ein großer Erfolg, und eigentlich war schon für den Herbst 2020 ein erneuter Auftritt geplant, aber die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung.  Nun aber ist es soweit: Am Sonntag, 9. Oktober 2022 um 19 Uhr präsentiert Joana ihr neues Programm „In der Heimat isses schää -  Lieder für Eingeborene, Zugezogene und Fortgegangene“ in Walldürn in der Kapelle Maria Rast.

Und wer sie kennt, diese feine, präzise Liedermacherin mit der Rückenrieselstimme, der weiß auch, dass das ausgezeichnete „Mannemer BLOOMAUL“ in ihren Liedern immer mit einem Augenzwinkern unterwegs ist.

Seit vier Jahrzehnten schreibt  JOANA   ihre eigenen Texte und Musiken nach bester Singer-Songwriter-Manier, ob es um ihre Klassiker geht - „De Hildegard Ihr Yuccapalm“, „Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr“, „Und mit dir wollt’ ich mal nach Gretna Green“ oder die aktuellen Lieder von ihrer  CD „Tun wir was dazu“.

Ihre Texte – poetisch aber trotzdem politisch. Ihre Töne -  leise in einer lauten Welt. Ihr Programm - klug aber nicht kopflastig. Ihr gelingt Tiefgang mit Leichtigkeit. Konventionelles kontert sie mit Kabarettistischem, nachdenkliches Schweigen mit befreiendem Lachen. In Hochdeutsch un in ihrer schääne Mudderschbrooch: Kurpfälzisch.

Apropos Kurpfälzisch: Freunde vun derre schääne Schbrooch werden ebenso auf ihre Kosten kommen, wie die „Dialektfreien“, die Auswärdische, die Zugezogenen.

Wie immer vereint auch dieses Programm gekonnt Anspruch mit Entertainment.  JOANA versteht es immer wieder, uns mit ganz neuen Themen zum Nachdenken, zum Lachen und zum Staunen, zu bringen. Ihr gelingt es sogar, die kleinen Kalamitäten des Älterwerdens ins kunstvoll Komische zu kippen.

Ihr „Mobiles“ können Sie übrigens während des Konzerts gerne ausschalten,  denn gegen JOANAS  Lied vom vergessenen Handy  hört sich ohnehin jeder aktuelle Klingelton alt an…

Die Themenpalette dieser feinen, präzisen Liedermacherin reicht von der skurrilen Vorstellung vom außergewöhnlichen Gebrauch eines Staubsaugers, „der sogar Sünden saugen kann“, bis hin zu einem hartnäckigen Tierchen, das jeder von uns kennt: der Ohrwurm.

JOANAS Lieder gehen unterdes nicht nur ins Ohr, sondern auch unter die Haut. Sie bezieht eindeutige Stellung gegen Krieg, und das alte Volkslied „Guten Abend, gute Nacht“ behält nur seine Melodie, ansonsten nimmt es einen Verlauf, der in die Abgründe mitten in unserer Gesellschaft führt.

Seit vier Jahrzehnten schreibt u. singt JOANA ihre eigenen Lieder nach bester Singer-Songwriter-Manier, ob es um ihre Klassiker geht („De Hildegard Ihr Yuccapalm“, „Butzekrampel“, „Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr“, „Und mit dir wollt’ ich mal nach Gretna Green“) oder die ganz neuen Lieder dieser Liederpoetin mit der markanten Stimme.

Ihre Texte  - poetisch aber trotzdem politisch. Ihre Töne -  leise in einer lauten Welt. Ihr Programm - klug aber nicht kopflastig. Ihr gelingt Tiefgang mit Leichtigkeit. Konventionelles Die Germanistin/Romanistin, die sich – nach dem zweiten Staatsexamen und kurzer Zeit im Schuldienst – für den Beruf der Sängerin/Liedermacherin entschieden hatte und deren gesungene Poesie inzwischen in vielen Musik- u. Liederbüchern steht, hat sich auch gesellschaftlich engagiert: Sie arbeitet ehrenamtlich als Kuratoriumsmitglied der DEUTSCHEN UMWELTSTIFTUNG, tritt immer wieder auf für Hilfsorganisationen u. hat im Auftrag des GOETHE-INSTITUTS in vielen Ländern der Welt Konzerte gegeben.

Wie immer vereint auch das aktuelle Programm der Künstlerin gekonnt Anspruch mit Entertainment. 

An der Gitarre begleitet wird Joana von dem Gitarristen Adax Dörsam, der 1974 sein Studium (mit dem Schwerpunkt klassische Gitarre) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim abschloss. Danach arbeitete er als Banjospieler im Nationaltheater Mannheim und war gleichzeitig in verschiedenen Rock- und Bluesbands in der Mannheimer und Odenwälder Szene tätig. Von 2009-2011 war er festes Mitglied der Band von Xavier Naidoo. Auch als Arrangeur, Produzent und Komponist hat sich Adax Dörsam einen Namen gemacht hat. Er komponierte u.a. Filmmusiken für SWR, Arte, WDR, SR, Tiger TV und BR.

Karten für dieses bestimmt sehr interessante Konzert gibt es ab Samstag, 10. September zum Preis von 15 Euro im Bücherladen am Alten Rathaus in Walldürn, Telefon 06282-95509 und an der Abendkasse. Saalöffnung ist bereits um 18 Uhr. Hospizverein und Förderverein Odenwald Hospiz werden eine kleine Bewirtung arrangieren. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem stationären Odenwald Hospiz zu Gute.

Der Förderverein Odenwald-Hospiz durfte dieser Tage eine 1000-Euro-Spende des Inner-Wheel-Clubs (IWC) des Neckar-Odenwald-Kreises entgegennehmen. Dieser Club ist Teil einer weltweit organisierten Frauenvereinigung. Das Bild entstand nach der Übergabe und zeigt die Geschäftsführerin des Hospizes, Christine Lehner, den Vorsitzenden des Fördervereins, Helmut Greulich, Dr. Ute Afheldt-Löwe, Präsidentin des IWC Neckar-Odenwald, sowie Vize-Präsidentin Marianne Heck. Bild: IWC

© Fränkische Nachrichten, Mai 2022

„Es ist ein besonderer Sonntag, Sonnentag, Muttertag“ eröffnetet Evangelist Gunther Hirsch, Vorsteher der neuapostolischen Kirchengemeinde Buchen den Predigtteil des Gottesdienstes am Sonntag, 8. Mai 2022. Zu den Gottesdienstbesuchern zählten auch Christa und Helmut Greulich vom Odenwald Hospiz Walldürn. Nach dem Gottesdienst berichteten beide aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und freuten sich über einen Spendenscheck von human aktiv, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.

Förderverein Odenwald Hospiz e. V.

Den Segen, den das Odenwald Hospiz Walldürn für die Region darstelle, würdigte Evangelist Hirsch nach dem Gottesdienst. Helmut Greulich, 1. Vorsitzender des Fördervereins Odenwald Hospiz e. V. skizzierte die Entstehung des Hospizes. Aus einer Idee vor gut zehn Jahren realisierte ein Unternehmerehepaar den Neubau in ruhiger Waldrandlage in Walldürn. Seit 2014 können Gäste ihre letzte Lebensphase schmerzfrei mit umfassender Pflege und liebevoller Zuwendung verbringen. Speziell geschultes Pflegepersonal – oft mit Zusatzqualifikationen – und ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter verleihen dem Leben nicht mehr Quantität, sondern mehr Qualität. Während Krankenkassen nur rund 90 – 95% der Pflegekosten übernehmen, muss der Fehlbetrag durch Spenden und Sponsoren gedeckt werden. Mit einem großen Wohnzimmer und einem Raum der Stille seien neben den komfortablen Einzelzimmern alle Möglichkeiten vorhanden, um zusammenzukommen, zu reden, zu trösten, zu stärken, aber auch zu meditieren oder zu beten.

Hospizbegleitung

Wie sehr sie ihre Arbeit als ehrenamtliche Hospizbegleiterin bereichere, schilderte Christa Greulich. Die Gäste des Hospizes (lat. Herberge) ließen ihr Leben revuepassieren oder nutzten die Zeit, etwas zu klären oder neu zu ordnen. Dabei begleite sie die Gäste liebevoll und mitfühlend, in dem sie rede, zuhöre oder einfach auch nur schweige. Viel Freude erlebe sie, wenn Gäste Feste feiern mit allem Drumherum. So habe kürzlich eine Mutter den siebten Geburtstag ihres Kindes oder ein Paar seine diamantene Hochzeit gefeiert. Eine Dame, die in ihrem Leben nicht gerne reiste, fühlte sich im Urlaub im „Sterbehotel“ sehr wohl und kündigte an, nächste Woche heimzugehen – in die Ewigkeit. Mit einem Applaus bedankte sich die Gemeinde für den lebendigen Einblick in die Hospizarbeit und Evangelist Gunther Hirsch überreichte den Spendenscheck von human aktiv, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland über 2.000 Euro. Rosen als Dankeschön zum Muttertag sowie Getränke und Fingerfood standen im Foyer bereit und schufen den Rahmen für viele schöne Gespräche im Kirchenvorgarten

v. l. n. r.: Helmut Greulich, 1. Vorsitzender Förderverein Odenwald Hospiz e. V. und Dr. Gunther Hirsch, Vorsteher der neuapostolischen Kirche Buchen

Pressebericht neuapostolischen Kirche, Mai 2022

Das Möbelhaus Wohnfitz spendete 3000 Euro für die Arbeit des Odenwald Hospiz. Das Möbelhaus ist weit über die Region hinaus bekannt. Kein Wunder also, dass zum verkaufsoffenen Sonntag so viele Besucher kamen.

Mitarbeiter und Ehrenamtliche des Odenwald Hospiz unterstützten Wohnfitz zum wiederholten Male bei der Kaffee- und Kuchen-Ausgabe. Den vollständigen Erlös stockte Wohnfitz großzügig auf 3000 Euro auf. Die Spende wurde von Wolfram Fitz an die Hospiz-Geschäftsführerin Christine Lehner und den Vorsitzender des Hospizvereins Herbert Kilian übergeben.

Das war nicht die erste Unterstützung für das Hospiz und es werde sicher auch nicht die letzte Aktion sein, so Fitz. „Wir schätzen die Qualität der Arbeit für die betroffenen Patienten und ihre Angehörigen sehr. Die Spende ist Ausdruck unseres Respektes und ein Dankeschön für das Engagement. Wir helfen gerne“, so Wolfram Fitz.

Spendenübergabe für das Odenwald Hospiz mit (von rechts): Wolfram Fitz, Christine Lehner und Herbert Kilian. Bild: Wohnfitz

© Fränkische Nachrichten, April 2022

Das Odenwald Hospiz Walldürn leistet eine großartige und wertvolle Arbeit für unsere Mitmenschen!
Das stationäre Hospiz ist ein Ort der Geborgenheit und für Menschen in ihrer letzten Lebenszeit ein Zuhause. Die Mitarbeitenden möchten Menschen, die an einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden, die unmittelbar innerhalb weniger Monate, Wochen oder Tage zum Tode führen wird, in ihren letzten Lebenstagen eine häusliche Atmosphäre mit dem Gefühl von Geborgenheit und Schutz vermitteln. Ziel ist es den Gästen ein Leben und letztendlich ein Sterben in Würde und mit größtmöglicher Selbstbestimmung und Selbständigkeit ermöglichen .... bis zum letzten Tag.

Die Kolpingsfamilie Walldürn möchte sie dabei unterstützen und spendete einen Geldbetrag. Bei der Übergabe durfte Vorstandssprecher Bernhard Kehl auch eine Kolping Jubiläumskerze als Symbol der Unterstützung und Verbundenheit überreichen.

Ein Blickfang war auch im vergangenen Dezember das „American House“ von Ariane und Jürgen Weckbach: Zahlreiche Besucher aus Nah und Fern fuhren in die Pater-Josef-Eckstein-Straße, um das nach original nordamerikanischem Vorbild weihnachtlich dekorierte und beleuchtete Haus zu sehen. Verbunden wurde das Projekt zum dritten Mal mit einer Spendenaktion zugunsten des benachbarten Odenwald-Hospizes: Am Freitag wurden 2750 Euro überreicht.

Die Freude war entsprechend groß: Geschäftsführerin Christine Lehner und Stellvertreterin Cindy Hüsken zeigten sich begeistert über die wiederholte Unterstützung. Wie Lehner anmerkte, zähle das Sterben in Deutschland nach wie vor in die Riege der oft verdrängten Tabuthemen: „Viele Walldürner wissen gar nicht, dass das Hospiz besteht und was es leistet“, sagte sie. Umso mehr trage Weihnachten zur „Resozialisierung“ des Anliegens bei und sensibilisiere für den Hospizgedanken.

Das war auch mit ein Anlass für Ariane und Jürgen Weckbach, eine Spendenbox an ihrem „American House“ aufzustellen. „Die unmittelbare Nähe zu dieser, wie wir finden, sehr wichtigen Einrichtung und bewegende Gespräche mit Angehörigen gerade zur Weihnachtszeit ließen uns immer nachdenklich werden. Was wäre, würden wir oder jemand aus unserer Familie diesen letzten Dienst benötigen?“, fragte Jürgen Weckbach. So war es keine Frage, auch heuer tätig zu werden:

„Das zweite Weihnachtsfest in der Pandemie war wieder von Entbehrungen, aber auch wunderschönen Momenten geprägt. Wir haben auch diesmal wieder unserem amerikanischen Haus eine typische Weihnachtsbeleuchtung und Dekoration gegönnt und wurden durch viele glückliche und spendenfreudige Besucher belohnt“, betonte Ariane Weckbach. Wie ihr Mann hatte sie beobachtet, dass vielerorts entfallenen Weihnachtsmärkten eine höhere Besucherfrequenz ergeben hatten: „Ganze Familien und weiter entfernte Autokennzeichen waren zu sehen – und manche haben unserem winkenden Weihnachtsmann lachend zurückgewunken“, blickte sie so glücklich wie dankbar zurück. Gerade diese Gesten menschlicher Freude und Herzenswärme liefern einen Ansporn, das seit 2002 jährlich erleuchtete „American House“ auch künftig zu präsentieren.

Ein weiterer „Lichtblick“ ergab sich beim ersten Leeren und Zählen der Spendenbox: „Nach dem Dreikönigsfest waren wir einfach nur überwältigt“, merkte Jürgen Weckbach an. So konnte der schon bemerkenswerte Wert von 1425 Euro im vergangenen Jahr nicht nur erreicht, sondern fast verdoppelt werden: „Wir haben unglaubliche 2750 Euro für das Odenwald-Hospiz gesammelt“, freute er sich. Der Großteil resultiere aus den Barspenden in der Spendenbox vor dem Haus. Aber es ging weiter: „Ein Spender rief uns an und kam bei uns vorbei, um uns sagenhafte 300 Euro für das Hospiz zu überlassen“, erinnerte sich Ariane Weckbach. Aber auch Online-Spenden bei Jürgen Weckbachs Livestream-Konzerten auf der Facebook-Gruppe „Elvis and friends across the world“ trafen wieder ein. Gerade die Nordamerikaner seien äußerst spendenfreudig, doch habe man gleichsam Zuwendungen aus Großbritannien und sogar Australien erhalten. „Wir sind einfach super dankbar, für die großartige Unterstützung von so vielen Menschen, die uns dieses tolle Ergebnis wieder ermöglicht haben. Heute freuen wir uns riesig, dem Odenwald-Hospiz diesen Betrag überreichen zu dürfen, denn hier wird das Geld gebraucht und hilft da, wo es wirklich Sinn macht!“, betonten die Weckbachs. Dankbar waren auch Christine Lehner und Cindy Hüsken: Die Spende sei ein besonderes Geschenk, über das man sich zum dritten Mal freue.

Ariane und Jürgen Weckbach übergaben eine Spende an Christine Lehner und Cindy Hüsken vom Odenwald-Hospiz. (Bild: Adrian Brosch)

© Fränkische Nachrichten, Januar 2022

Ein richtiger Hingucker ist auch in diesem Jahr wieder das amerikanische Haus in Walldürn. ( Bild: Adrian Brosch)

Das „American House“ in der Pater-Josef-Eckstein-Straße strahlt seine Besucher förmlich an und genießt nicht nur deswegen einen gewissen Kultstatus. Seit 2002 dekorieren sie ihr im US-amerikanischen Stil errichtetes Haus auf landestypische Art – fast wie im Weihnachtsfilm „Schöne Bescherung“.

„Da wir durch viele Besuche bei unserer amerikanischen Verwandtschaft, meine Frau ist Halb-Amerikanerin, die typischen Dekorationsmöglichkeiten bestaunen konnten, hat uns das nach Kauf unseres importierten original amerikanischen Hauses inspiriert“, erklärt Jürgen Weckbach. Ein Großteil der Beleuchtung sowie der niedlich-sympathischen Accessoires stammt tatsächlich aus den USA: „Wir haben Einiges von unseren Reisen mit nach Hause gebracht, es kommen aber auch immer wieder mal deutsche Teile dazu“, schildert der 52-jährige Walldürner.

Dass die nordamerikanische Weihnachtskultur sich deutlich von deutschen und europäischen Bräuchen unterscheidet, zeigt allein schon der direkte Vergleich mit umliegenden Anwesen. Da ist aber noch mehr: „Die Amerikaner feiern immer gerne mit vielen Familienmitgliedern und Freunden, deren eigene Familie zu weit weg wohnt. Selbst wir als deutsche Besucher wurden regelmäßig zu Freunden unserer Verwandtschaft wie selbstverständlich und sehr herzlich eingeladen“, betont er und spricht von einer „lockeren, offenen und herzenswarmen Art, die man immer wieder erleben darf“ – diese ist es auch, die ihn am vielzitierten „american way of life“ besonders fasziniert.

Damit die Walldürner an diesem teilhaben dürfen, nehmen Ariane und Jürgen Weckbach jedes Jahr eine Woche Urlaub in Anspruch: „Diese Zeit ist sehr wichtig, um den Aufbau in aller Ruhe bewältigen zu können“, räumt er ein. Auch technisch müssen gewisse Vorkehrungen getroffen werden: Partiell wird die Stromversorgung auf 110 Volt heruntertransformiert, um original amerikanische Lichterketten betreiben zu können. Das setzt sich – wenngleich von außen nicht zu sehen – bis in den Innenbereich fort: „Auch im Haus wird stilvoll mit amerikanischen Elementen dekoriert“, erklärt er. Kaum steht alles an seinem Platz und kaum glühen die Lampen, ist stets ein gewisser „Besucherverkehr“ auszumachen: „Je näher wir uns der Weihnachtswoche begegnen, umso größer wird die Anzahl derer, die sich daran erfreuen“, verdeutlicht Jürgen Weckbach im FN-Gespräch.

Regelmäßig beobachte er nicht nur betont langsam vorbeifahrende Fahrzeuge, sondern auch Besucher aus weiter entfernten Landkreisen: „Das finden wir nicht nur über die Autokennzeichen, sondern oft auch über nette Gespräche heraus“, schildert er. Die Rückmeldungen auf das „American House“ seien nämlich überwiegend sehr positiv, wie er einräumt: „Schon im Oktober fragen uns oft schon Leute, die unser Haus kennen, ob und wann wir wieder weihnachtlich beleuchten“, lässt er wissen und verweist erfreut auf eine weitere so kurios wie niedlich anmutende Begebenheit: „Es gab auch schon Wunschzettel kleiner Kinder, die bei uns den Weihnachtsmann vermuteten“, bemerkt der Walldürner. Zwar habe es auch schon Sachbeschädigungen oder Diebstähle gegeben, doch lasse der Zuspruch so vieler glücklicher Gesichter „den Ärger darüber vergessen“.

Ideale der Weihnachtszeit

Verbunden wird das in seiner Machart nahezu einzigartige Projekt mit einer Aktion, die perfekt mit den Idealen der Weihnachtszeit harmoniert: Zum dritten Mal nämlich sammeln Ariane und Jürgen Weckbach Geld für das nahe Odenwald-Hospiz. „Die unmittelbare Nähe zu dieser, wie wir finden, sehr wichtigen Einrichtung und bewegende Gespräche mit Angehörigen gerade zur Weihnachtszeit ließen uns immer nachdenklich werden. Was wäre, wenn auch wir oder jemand aus unserer Familie diesen letzten Dienst an einer kranken Seele benötigt?“, bemerkt Jürgen Weckbach. Jede Spende – egal in welcher Höhe – sei wichtig und diene einem wichtigen, nicht selbstverständlichen Zweck. „Aktuell hoffen wir, unser Ergebnis vom letzten Jahr mit circa 1400 Euro noch übertreffen zu können“, erklärt der auch für seine musikalische Ader weit über „Dürn“ hinaus bekannte USA-Fan.

Apropos Musik: Auch hier ergab sich eine Änderung. „Pandemiebedingt konnte ich meine musikalischen Tätigkeiten in einer Band nicht mehr fortsetzen und trete seit August 2020 als Solokünstler auf“, erläutert er. Dieser erste Auftritt wurde von seiner Frau live in Facebook gestreamt, mit Erfolg: Die amerikanische Konzertagentin Carmen Gantt wurde auf Jürgen Weckbach aufmerksam und lud ihn auf ihre Facebook-Gruppe „Elvis and friends across the world“ ein. „Dort darf ich seitdem einmal pro Woche, derzeit immer sonntags ab 19 Uhr, für 90 Minuten mit Countrysongs und Balladen kostenfrei ein weltweites Publikum unterhalten“, betont er.

Auch dabei konnte er Spenden sammeln: „Im Sommer 2021 kamen 1500 Euro für die Flutopfer in Deutschland zusammen. Aber auch jetzt zur Weihnachtszeit ist die Spendenbereitschaft für unsere Aktion zu Gunsten des Odenwald Hospiz auf dieser sozialen Plattform sehr hoch. Jeder online gespendete Euro kommt wieder bar in die Spendenbox“, erklärt er. So können zum „Fest der Liebe“ auch Augen zum Leuchten gebracht werden, in die nicht immer die Sonne scheint.

Bleibt freilich noch die Frage nach der genauen Anzahl der Lichter: Wie viele sind es denn nun eigentlich? „Ehrlich gesagt haben wir zu zählen aufgehört, es werden aber sicher mehrere tausend sein!“, merkt Jürgen Weckbach lachend an.

© Fränkische Nachrichten, Dezember 2021

Eine Spende von 660 Euro erhielt am Mittwoch das Odenwald-Hospiz. Der Betrag resultiert aus dem von Simone und Uwe Liesberg durchgeführten Wettbewerb „Darts für ’ne gute Tat“, bei dem 18 Spieler Anfang November zugunsten des Hospizes Darts gespielt hatten.

Gutes zurückgegeben

Wie sie betonten, ergab sich der Gedanke zu jener Aktion vor allem aufgrund einer tiefen persönlichen Verbindung zu der Einrichtung: „Es war uns eine große Herzensangelegenheit, da wir aus eigener Erfahrung erleben durften, wie liebevoll man im Hospiz mit den Gästen umgeht und dass man sich noch zusätzlich Zeit dafür nimmt, auch die Angehörigen aufzufangen und zu unterstützen. So wuchsen der Wunsch, etwas Gutes zurückzugeben und die Idee mit dem Darts-Turnier“.

Geschäftsführerin Christine Lehner dankte bei der symbolischen Scheckübergabe für die Zuwendung und ließ wissen, dass das Geld in die vom Hospiz selbst zu zahlenden Eigenanteile für den Betrieb fließen wird.

Erfreut zeigte sich auch Helmut Greulich als Vorsitzender des Fördervereins: „Es ist schön, wenn man Gutes erlebt und Gutes zurückgibt“, lobte er und sprach von einer „Handlung mit Vorbildcharakter“.

Der gespendete Betrag wurde von den 18 Darts-Spielern und einigen weiteren Spendern aus dem persönlichen Umfeld der Familie Liesberg erwirtschaftet.

Gespielt wurde in „Raldy’s Wirtshaus“ in Pülfringen, dessen Wirt Raldy Daumberger seine elektronischen Dartsautomaten für den guten Zweck zur Verfügung gestellt hatte. „Wir möchten mit dieser Aktion andere Menschen animieren, auch etwas Gutes zu tun“, hob Uwe Liesberg hervor und dankte allen Mitwirkenden.

Für „ne gute Tat“ Darts gespielt haben gleich mehrere Spieler um Simone und Uwe Liesberg. Dieser Tage fand nun die Übergabe des symbolischen Spendenschecks an das Odenwald-Hospiz statt. (Bild: Adrian Brosch)

© Fränkische Nachrichten, November 2021